11.06.2001 | 00:00

LH Pröll: Die NÖ Technologieoffensive rollt!

In Krems entsteht ein Biotechnologie-Zentrum

„Die niederösterreichische Technologieoffensive rollt, und zwar in einem höchst erfreulichen Tempo“ betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“. Als Beispiel nannte er unter anderem die kürzlich fixierte Übersiedlung der Kfz-Spiegel-Entwicklung und -Produktion des Magna-Konzerns von Deutschland nach Weikersdorf im Steinfeld: „Damit wird nicht nur ein gefährdeter Industriestandort gerettet, sondern dieses Werk passt auch ganz genau in unser Technologiekonzept.“ Auch bei den Kompetenzzentren im Rahmen der Technologieoffensive des Bundes, in denen Wirtschaft und Wissenschaft zusamenarbeiten, liegt Niederösterreich vorne. Es gibt bereits drei solche Zentren mit niederösterreichischer Beteiligung und es sollen bald mehr werden. Pröll: „Von 16 Projekten sind in einem Auswahlverfahren mit internationalen Experten neun in die zweite Runde gekommen, davon drei niederösterreichische in den Bereichen Altlastensanierung, Zuverlässigkeit von Werkstoffen und Bioenergie.“

Als besonders erfreulich bezeichnete der Landeshauptmann, dass in Krems um die Donau-Universität ein Zentrum der Biotechnologie mit derzeit bereits fünf Unternehmen heranwächst. Flaggschiff ist die junge Firma MEDIPHORE, übrigens die erste, die sich im Regionalen Innovationszentrum Krems angesiedelt hat. Sie hat ein Präparat zur Behandlung von Knocheninfektionen entwickelt, wird sich aber auch auf andere Produkte spezialisieren, wie Vorstand Dr. Andreas Tobler erklärte. Er sieht die große Chance, dass in Krems ein innovativer Biotechnologie-Cluster entsteht.

Der Technologiebeauftragte des Landes, Dipl.Ing Franz Viehböck, unterstrich seine Bereitschaft, seine Erfahrungen aus der Raum- und Luftfahrt sowie seine internationalen Kontakte auch weiterhin einzubringen, um die Technologieoffensive in Niederösterreich zu forcieren.

„Die blau-gelbe Technologieoffensive hat bereits eine beachtliche Dynamik entwickelt“, fasste Landeshauptmann Dr. Pröll zusammen. „Niederösterreich gewinnt als Technologiestandort immer mehr an Gewicht und schafft damit moderne Arbeitsplätze für die Zukunft.“


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