23.05.2001 | 00:00

Donaufestival beginnt am 8. Juni in der Dominikanerkirche Krems

Start mit Kochperformance und „Check In“ im Theaterzelt

Das NÖ Donaufestival 2001, erstmalig unter der Leitung des künstlerischen Duos Eva Hosemann und Stephan Bruckmeier stehend, wird am 8. Juni im Stadtpark Krems durch Landehauptmannstellvertreterin Liese Prokop eröffnet. Schon das Programm am Eröffnungstag lässt auf Ungewöhnliches in der weiteren Abfolge schließen: Nach dem Eröffnungsempfang in der Dominikanerkirche um 17.30 Uhr, bei dem die neuen Leiter und Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop sprechen werden, geht es im Stadtpark mit den Veranstaltungen los: Zunächst gibt es eine Kochperformance unter dem Titel „Hell Cuisine im Stadtpark“, bei dem die Besucher eingeladen sind, mit Hilfe von Maurerwerkzeug Essbares zu produzieren, das dann gratis an die Festgäste verteilt wird. Anschließend gibt es ein zwangloses „Check In“ im Theaterzelt mit einer musikalischen Einstimmung auf drei Wochen Musik, Theater und Kultur in verschiedenen Ausdrucksformen. Es wird ein Klangteppich aus elektronischer Musik gewoben, der zwischen Life-Mix und solistischen Kostproben wechselt und für einen entspannten Festival-Auftakt sorgen soll.

Das NÖ Donaufestival 2001 bricht mit bisherigen Traditionen und konzentriert sich auf die Donau-Städte Krems, Korneuburg und Tulln. Es trägt das Motto „Strömungen“, ein Titel, der als Wegweiser verstanden werden soll.

In Krems steht der Stadtpark im Mittelpunkt des Festivalgeschehens. Hier gibt es im Theaterzelt experimentelle Zirkus- und Theaterkunst wie beispielsweise das Stück „Leute“ vom deutschen Theater Almaty (Alma ata) aus Kasachstan sowie deutsche, schwedische und holländische Produktionen. Das Programm im Spiegelzelt setzt sich mit drei verschiedenen Wochenthemen auseinander. Talkshows, Kabaretts und Tanz wechseln einander ab. In der VOEST-Werkshalle spielen die NÖ Tonkünstler Zeitgenössisches. In einem Autohaus gibt es unkonventionelle Kammermusik.

Die alte Werft in Korneuburg ist ein neuer Spielort. Hier gibt es eine Eigenproduktion zum 200. Geburtstag Nestroys sowie experimentelles Theater aus Ungarn, Holland, Österreich und Deutschland.

In Tulln wird eine Brücke zwischen Afrika und Europa geschlagen, wobei sich Künstler, Schüler, Behinderte, Tullner Bewohner und Besucher begegnen. Unter dem Titel „ArtBridge Africa“ gibt es Ausstellungen, ein Symposion, Konzerte und Tanzvorführungen.

Das detaillierte Programm sowie Eintrittskarten sind unter der Telefonnummer 01/368 23 56 erhältlich (www.donaufestival.at) .


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