22.05.2001 | 00:00

Besuch in Luxemburg bei Europäischer Investitionsbank

Sobotka: „Invest-Kredite für Hypo kommen NÖ Gemeinden zugute“

Sehr erfolgreich verlief ein Besuch von Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka gemeinsam mit Hypo Generaldirektor Ing. Wener Schmitzer und GVV-Präsident Mag. Alfred Riedl bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Luxemburg. „Die Investitionsbank ist der größte kommunale Geldgeber der Welt und vergibt ca. 150 Milliarden Euro an Darlehen. Wir haben eine gute Gesprächsbasis gefunden und eine Zusage über Investitionskredite in der Höhe von mehreren Hundert Millionen Schilling für die Hypo erhalten“, zeigt sich Sobotka über die Gespräche zufrieden.

„Wir haben vor, den Umbau des Krankenhauses in Zwettl und die Sanierung des Landhauses in Wien, zwei Projekte mit einem Volumen von je 400 Millionen Schilling, mit Geldern der EIB zu finanzieren“, so Sobotka zu den nächsten Vorhaben.

Den Vorteil der EIB-Gelder, die über die NÖ Hypo laufen sollen, skizziert Sobotka wie folgt: „Die EIB arbeitet nicht gewinnorientiert und bietet Konditionen in der Höhe des Euribor an. Dadurch kann man sich bei einem Projekt bis zu zehn Prozent ersparen.“ Vor allem Kommunal-Projekte will Sobotka in Zukunft mit EIB-Geldern finanzieren.

Die Hypo bekommt von der EIB zwei Darlehensformen. Einerseits für Gesundheitszwecke zweckgewidmete Darlehen wie etwa für Krankenhäuser und Pflegeheime, mit denen unter anderem das Krankenhaus Zwettl mit Investitionen von 420 Millionen Schilling finanziert werden soll. Andererseits gewährt die EIB der Hypo auch ein „Globaldarlehen“, mit dem mehrere kleinere Projekte finanziert werden können.

„Die Zusammenarbeit der Hypo mit der EIB soll vor allem den niederösterreichischen Gemeinden bei der Finanzierung ihrer kommunalen Projekte zugute kommen“, so Sobotka abschließend.


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