17.05.2001 | 00:00

LH-Treffen der Ostregion auf Burg Forchtenstein

Pröll: Ostregion muss Chancen und Potenzial gemeinsam nützen

Ein klares Bekenntnis zur weiteren intensiven Zusammenarbeit der Ostregion gaben gestern die Landeshauptleute von Wien, Niederösterreich und Burgenland, Dr. Michael Häupl, Dr. Erwin Pröll und Hans Niessl bei ihrem Treffen auf Burg Forchtenstein (Bezirk Mattersburg im Burgenland) ab. Diese Kooperation sei auch Ausdruck dafür, so Pröll, dass die Ostregion auf Grund ihrer geopolitischen Lage und ihrer Ressourcen zeitgerecht erkannt hat, die neuen Chancen zu nützen. Das liege auch im Interesse der gesamten Republik, immerhin lebe in der Ostregion, die als Gesamtes ein Wirtschaftsfaktor ist, ein großer Teil der österreichischen Bevölkerung. Gute Chancen und großes Potenzial zur Zusammenarbeit sieht Pröll im Bereich der Wirtschaftspolitik. So werden künftig die Energiegesellschaften von Wien und Niederösterreich kooperieren, auch die Clusterbildung im Bereich der Automobilindustrie bietet Chancen. Hier sei großräumiges Denken notwendig und nicht Kleinkariertheit, wie es in der Vergangenheit bei Betriebsansiedlungen und auch in der Energiewirtschaft immer wieder der Fall gewesen sei, meinte Pröll. Weitere Chancen für eine Zusammenarbeit der Ostregion sehen die Landeshauptleute in der Kulturpolitik, im Tourismus und im Technologiebereich, „um das gemeinsame Potenzial zu nutzen und gleichzeitig auch Synergieeffekte zu erzielen“. Auch der weitere Ausbau der Infrastruktur ist ihnen im Hinblick auf die EU-Erweiterung ein besonderes Anliegen, weil „Straßen und Schienen nicht an den Landesgrenzen Halt machen“, betonte Pröll. Die regelmäßigen Treffen der Landeshauptleute der Ostregion finden seit 1995 statt und sollen auch künftig fortgesetzt werden.


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