14.05.2001 | 00:00

Niederösterreich war bis Ende 18. Jahrhundert ein „Klösterreich“

Buch über abgekommene Stifte und Klöster erschienen

Niederösterreich war bis Ende des 18. Jahrhunderts reich an geistlichen Ordenshäusern, viel reicher als heute. Mit der Aufhebung einer Reihe von Stiften und Klöstern durch Kaiser Josef II. verloren diese ihren eigentlichen Zweck, verblieben aber als Bauwerke und bildeten ein Problem für die Nachnutzung und Denkmalpflege. Eine neue Publikation befasst sich mit dem Thema „Abgekommene Stifte und Klöster in Niederösterreich“, die Präsentation erfolgt am kommenden Freitag, 18. Mai, im Sommerrefektorium des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes St.Pölten in Anwesenheit von Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn.

Autoren des Buches sind Dr. Thomas Aigner und Dr. Ralph Andraschek-Holzer. Sie unterzogen die Klösteraufhebung einer wissenschaftlich-kritischen Untersuchung und förderten eine Reihe bisher unbekannter Fakten zu Tage. In den letzten Jahren waren einige Studien aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachbereichen entstanden, die sich mit einzelnen abgekommenen Stiften und Klöstern beschäftigen. Jetzt gibt es mit der neuen Publikation eine umfassende Darstellung. Die Thematik wird sowohl kunsthistorisch als auch musikhistorisch und geistesgeschichtlich untersucht. Das Buch enthält 20 Beiträge renommierter in- und ausländischer Wissenschafter und liefert einen wichtigen Beitrag zur niederösterreichischen Landesgeschichte.

Nähere Auskünfte über die neue Publikation gibt es im Archiv der Diözese St.Pölten, Telefon 02742/324 321.


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