11.05.2001 | 00:00

LR Knotzer fordert Semperit-Beschäftigungsgipfel

Drohender Abbau von Personal trifft bis zu 900 MitarbeiterInnen

Einen Beschäftigungsgipfel, wobei die Wirtschafts- und die Arbeiterkammer, das Arbeitsmarktservice, der Österreichische Gewerkschaftsbund sowie die NÖ Landes- und die Bundesregierung eingebunden werden sollen, forderte gestern Landesrat Fritz Knotzer wegen der Dramatik rund um die Ereignisse um das Semperit-Reifenwerk in Traiskirchen.

„Nach den jüngst bekannt gewordenen neuerlichen Stilllegungen der Produktion und Auslagerungen, verbunden mit einem drohenden Abbau von Personal, die bis zu 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen, müssen sich nun alle Institutionen in die Rettungsbemühungen einschalten, die derzeit vor allem von der Stadtgemeinde Traiskirchen und der Personalvertretung getragen werden“, sagte der Bürgermeister der Stadt Traiskirchen.

„Vor allem die Bundesregierung sollte hier alle Möglichkeiten ausschöpfen, um beim deutschen Eigentümer von Semperit positives Lobbying für die Sicherung des Standortes und die Rücknahme der dramatischen Produktionsschließungen zu machen“, meinte Knotzer weiter. Bereits im Jahr 1996 habe das „Damoklesschwert der Schließung“ über Semperit geschwebt. Damals sei es in gemeinsamen Anstrengungen mit der Bundesregierung gelungen, die Schließung abzuwenden. Das müsse auch jetzt geschehen. Das südliche Niederösterreich und besonders der Bezirk Baden würden die Arbeitsplätze brauchen, sagte Knotzer abschließend.


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