10.05.2001 | 00:00

Arbeitsgemeinschaft Donauländer tagt in Bulgarien

Strategiekonzept für die nächsten Jahre

Die Arbeitsgruppe der Leitenden Beamten der Arbeitsgemeinschaft Donauländer tagt morgen, Freitag, 11. Mai, unter Vorsitz von Landesamtsdirektor Dr. Werner Seif in Russe, Bulgarien. Das wesentliche Ziel dieser Tagung ist es, ein Strategiekonzept für die Arbeitsgemeinschaft der nächsten Jahre zu entwickeln. Die Arbeitsgemeinschaft Donauländer mit ihren 23 Mitgliedern von Baden-Württemberg bis zur Ukrainischen Region Odessa kann nämlich einen wesentlichen Beitrag im Rahmen der bevorstehenden Osterweiterung der Europäischen Union leisten. Über die wirtschaftlichen und politischen Vorteile hinaus bedeutet die Erweiterung die Integration europäischer Länder und deren Regionen, die gemeinsame Werte und Ziele teilen, aber aufgrund der Geschichte des letzten Jahrhunderts künstlich von einander getrennt waren. Die Leitenden Beamten werden auch ein deutliches Signal in Richtung ihres Gründungsmitgliedes Serbien setzen, das aufgrund der politischen Veränderungen in der Bundesrepublik Jugoslawien wieder intensiver an der Arbeit teilnehmen wird.

Niederösterreich, das den Arbeitskreis Kultur und Wissenschaft leitet, kann über den Abschluss des Projektes „Kulturstraße Donau“ berichten. Bei der Konferenz der Regierungschefs, die im Oktober ebenfalls in Russe stattfinden wird, soll die Kulturkarte der Arbeitsgemeinschaft Donauländer präsentiert werden.


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