07.05.2001 | 00:00

Abschaltung Temelíns aus niederösterreichischer Sicht erfreulich

Sobotka: „Sehen Anti-Atom-Linie des Dialogs bestätigt“

Das umstrittene AKW Temelín wird auf Grund anhaltender technischer Probleme und erneuter Schäden an der Turbine für voraussichtlich 2 Monate abgeschaltet, das gaben Kraftwerksbetreiber vor kurzem bekannt. „Mit der vollständigen Abschaltung des Reaktors während der UVP ist eine unserer wesentlichsten Forderungen erfüllt. Tschechien hat aufgrund der zähen Verhandlungen eingelenkt“, reagiert Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, der darin die NÖ Anti-Atom-Linie bestätigt sieht. „Wir appellieren an die Vernunft der tschechischen Kraftwerksbetreiber, die Zeit für eine noch detailliertere UVP zu nutzen“, so Sobotka.

„Mit der Vorlage einer vollständigen Dokumentation und der Nachlieferung fehlender Inhalte wie beispielsweise Alternativen inkl. Nullvariante sowie eingehender Angaben zu möglichen Unfallszenarien müssen auch unsere weiteren Forderungen erfüllt werden“, stellt Sobotka klar. „Wir werden weiter wie schon bisher auf Dialogbereitschaft setzen. Wir warten auf die vollinhaltliche Erfüllung der im Melker Abkommen von tschechischer Seite erfolgten Zusagen“, sieht sich Sobotka in der NÖ Anti-Atom-Politik bestätigt.


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