03.05.2001 | 00:00

Seit 20 Jahren im Dienste der älteren Mitbürger

Eindrucksvolle Zwischenbilanz der „Ära Prokop“

Schloss Grafenegg war gestern Schauplatz eines großen Festes für Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop anlässlich ihres 20-jährigen Regierungsjubiläums, zu dem die Arbeitsgemeinschaft der niederösterreichischen Pensionisten- und Pflegeheime geladen hatte. Rund 250 Wegbegleiter, Mitarbeiter und Fachleute aus dem Heimbereich dankten Prokop in dieser Form für ihren Einsatz, ihr Engagement und ihre Menschlichkeit in der Altenbetreuung. Dabei wurde auch Bilanz über die Leistungen der Altenbetreuung seit Regierungsantritt von Liese Prokop gezogen. Eine von Prokop maßgeblich forcierte sozialpolitische Weichenstellung war der Aufbau der Hauskrankenpflege, gleichzeitig wurde auch der Ausbau der Pflegebetten in den Heimen vorangetrieben. Anfang der achtziger Jahre war die Versorgung der pflegebedürftigen Bewohner noch auf sechs zentrale Pflegeheime konzentriert, in den übrigen 36 Pensionistenheimen stand der Wohncharakter im Vordergrund. 1983 gab es knapp 2.000 Pflegebetten, heute sind es bereits mehr als 5.000.

Qualitätsverbesserungen brachten auch Einsparungen in der Verwaltung bei gleichzeitiger Steigerung der Dienstleistung. Arbeiteten 1983 rund 57 Prozent der Mitarbeiter in der Verwaltung, Küche etc., sind es heute bei Gesamtausgaben von jährlich rund 1,85 Milliarden Schilling nur mehr 31,64 Prozent. Der Großteil der heute 3.300 Beschäftigten in den niederösterreichischen Heimen steht somit unmittelbar für die Betreuung der Heimbewohner zur Verfügung. Ebenso wurden unter der „Ära Prokop“ enorme Summen in den Ausbau und in die Erneuerung der Infrastruktur investiert. Zusammen mit den Investitionen in die privaten Vertragsheime sind seither in den Neubau von Heimen, in den Um- und Ausbau sowie in Umstrukturierungen rund 8 Milliarden Schilling geflossen. Zu den letzten Errungenschaften in den niederösterreichischen Heimen gehören die Einrichtung von Hospizen sowie der Auf- und Ausbau des Ehrenamtes. Derzeit sind bereits rund 500 ehrenamtliche Mitarbeiter in den Heimen tätig. Ein weiterer Plusplunkt in der Bilanz: 1985 wurde mit dem Bau der ersten Seniorenwohnungen begonnen, heute gibt es dieses Modell bereits in fast jeder vierten niederösterreichischen Gemeinde.

Die Entwicklung der Heime in Niederösterreich und deren Leistungen fänden auch in den anderen Bundesländern große Anerkennung, so der Obmann der Arbeitsgemeinschaft der NÖ Pensionisten- und Pflegeheime, Edgar Führer, und der Leiter der Abteilung für Gesundheit und Soziales beim Amt der NÖ Landesregierung, Dr. Otto Huber, die gemeinsam die Festveranstaltung in Grafenegg moderierten. Für Liese Prokop wurde all das erst durch den enormen Einsatz und das Engagement der Mitarbeiter in den Heimen und die vielen Mitstreiter vor und hinter den Kulissen möglich. „Sie sind es, die tagtäglich für die älteren Mitbürger im Einsatz stehen. Ihnen gebührt mein ganz besonderer Dank.“


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