02.05.2001 | 00:00

Donau-Schiffsmühle in Orth eröffnet

Gabmann: „Tolles Projekt hilft Tourismus der gesamten Region“

„Hier ist ein erstklassiges Projekt entstanden, das für den Tourismus der gesamten östlichen Region große Bedeutung hat. Die Privatinitiative von Martin Zöber, hier im Bereich des Nationalparks Donau-Auen eine historische hölzerne Schiffsmühle zu errichten, wurde deshalb von Land und EU gerne unterstützt. Es ist im Grunde die Erfolgsstory eines einzelnen Mannes, der sich mit einer ungewöhnlichen Idee durchgesetzt hat.“ Dies stellte Landesrat Ernest Gabmann am Montag in Orth an der Donau bei der feierlichen Eröffnung einer historischen Schiffsmühle fest. Nationalpark-Direktor Mag. Carl Manzano hatte zuvor unterstrichen, dass es mit diesem Projekt gelungen sei, das Leben der Menschen am und mit dem Donaustrom zu vermitteln, was bisher kaum möglich gewesen war. Die Mühle werde ein Treffpunkt für alle jene, die die Donau lieben und ihrer Faszination erlegen sind.

Schiffsmühlen gibt es an der Donau seit mehr als 300 Jahren nicht mehr. Das neue Projekt, in mehrjähriger Arbeit mit hohem Rechercheaufwand zustande gekommen, stellt eine voll funktionsfähige Mühle dar, die von einem sieben Meter breiten Wasserrad angetrieben wird. Die Mühle ist mit einer ebenfalls historischen „Tschaike“ vom Ufergasthaus Orth aus erreichbar und produziert auch Mehl. Die Marktgemeinde Orth hat damit ihr kulturelles Angebot über die dortigen im Schloss angesiedelten Museen hinaus um eine große Attraktion erweitern können, wie Bürgermeister Mayer feststellte.

Nähere Auskünfte über Betriebszeiten und Eintrittspreise erhält man beim Schifffahrtsunternehmen Martin Zöberl, Telefon 02212/3157.


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