25.04.2001 | 00:00

AKNÖ übergab 600.000 Schilling für 120 Teilnehmer

Größte Arbeitsstiftung in NÖ im Waldviertel

Der Präsident der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich, Josef Staudinger, übergab heute, Mittwoch, in Gmünd 600.000 Schilling für die 120 Teilnehmer der größten Regionalstiftung Niederösterreichs, der „Offenen Arbeitsstiftung Waldviertel“. Diese 120 Männer und Frauen haben im Rahmen der Arbeitsstiftung eine Aus- und Weiterbildung absolviert. Ingesamt machten 150 Personen bei der Arbeitsstiftung mit. Der Träger der Stiftung ist die Waldviertler Qualifikationsoffensive, die als gemeinnütziger Verein fungiert und sozialpartnerschaftlich besetzt ist. Die AKNÖ übernimmt damit einen Beitrag von 5.000 Schilling pro Teilnehmer der Stiftung als Zuschuss. Vor ungefähr einem Jahr, genau am 3. April 2000, wurde von Josef Staudinger wegen massiver Personalreduktionen in Betrieben wie Ergee in Gmünd, Krems Chemie, ABB Krems Service, Pipelife Krems, Elk Fertighaus, Backhausen Hoheneich und Voith St.Pölten die „Offene Arbeitsstiftung Waldviertel“ ins Leben gerufen. Das Arbeitsmarktservice und das Land Niederösterreich stellten für diese Stiftung über den Territorialen Beschäftigungspakt finanzielle Mittel zur Verfügung. Auch die betroffenen Betriebe trugen durch eigene Sozialpläne zum Zustandekommen dieser Stiftung bei. „Mit diesem arbeitsmarktpolitischen Pilotprojekt wurden über 150 Arbeitsplätze im Waldviertel gesichert. Die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhielten dadurch neue Perspektiven“, erklärte heute AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. Die Stiftungsteilnehmer erhielten nämlich während der Ausbildungszeit, statt auf die Notstandsbeihilfe zurückgreifen zu müssen, das Arbeitslosengeld. Sie durften aber vom Arbeitsmarktservice nicht auf offene Stellen vermittelt werden. Mittlerweile haben 35 Personen wieder einen Job angenommen, 30 sind auf Suche nach einem Arbeitsplatz, und 85 Menschen befinden sich noch in der Ausbildung.


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