18.04.2001 | 00:00

Werke aus dem NÖ Landesmuseum zu besichtigen

Ausstellung im Wiener Neustädter Stadtmuseum

Im Wiener Neustädter Stadtmuseum fand heute, Mittwoch, eine Pressekonferenz statt, die auf eine besonders sehenswerte Ausstellung hinwies: Ab Freitag, 27. April, und bis 30. September werden Bilder aus dem Wiener Neustädter Stadtmuseum, besonders aber eine stattliche Anzahl von Werken des NÖ Landesmuseums mit dem Thema „Die Gegend um Wiener Neustadt in der Landschaftsmalerei des 20. Jahrhunderts“ gezeigt. Eröffnet wird die Schau am Donnerstag, 26. April, um 18.30 Uhr.

Das Stadtmuseum verfüge über modernste Einrichtungen zum Raumklima, zur Sicherheitstechnik und zum Licht, und das ermögliche das Ausstellen von kostbaren Bildern, sagte heute Stadtrat Wolfgang Trofer. Er wies auch auf die Workshops hin, die als Ergänzung zur Schule gedacht sind. Sie würden zeigen, dass ein Museum auch ein spannender Kulturort sein könne, wo Freizeit sinnvoll angewandt werde.

Die Ausstellung zeigt über 40 Bilder vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Epoche wird in Werken von Künstlern wie Arthur Brusenbauch, Carl Moll, Kolo Moser, Wilhelm Thöny und Franz von Zülow sowie von Wiener Neustädter Malern wie Josef Feichtinger, Karl Graf und Hans Grünseis dokumentiert. Die Schau zeigt eine Reihe beliebter Ausflugsziele wie Gumpoldskirchen, das Stift Heiligenkreuz oder den Schneeberg und den Semmering, aber auch Ansichten vom Wiener Neustädter Kanal und aus der unmittelbaren Umgebung der Stadt.

Die Workshops sind besonders für Kinder und Schüler interessant und werden wieder von Mag. Ines Pfundner geleitet. Beim Angebot für Volksschulen fertigen die Kinder „Sackbilder“ an. Sie wählen ein Lieblingsbild aus und haben nun die Aufgabe, sich das Werk in allen Details einzuprägen. An einem „Farbbuffet“ stehen Farben und Utensilien für verschiedenste Maltechniken bereit. Vorbereitete große Papiersäcke werden nach dem Vorbild des ausgewählten Lieblingsbildes bemalt. Beim Angebot für Hauptschulen, AHS und BHS werden Collagen oder Tonbilder gefertigt: Kopien der Bilder werden zerschnitten, zerrissen oder anderswie bearbeitet, damit eine Collage angefertigt und koloriert. Oder die Kinder gehen zu zweit oder zu dritt mit einem Diktiergerät durch die Ausstellung und machen von ihrem Lieblingswerk eine genaue Bildbeschreibung. Dann werden die Diktiergeräte ausgetauscht, und die Schüler sollen nach der mündlichen Beschreibung das Bild in beliebiger Technik anfertigen. Am Ende wird dann verglichen.

Die Ausstellung ist jeden Dienstag und Mittwoch von 10 bis 17 Uhr, jeden Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise sind moderat: Erwachsene zahlen 30 Schilling, Kinder, Senioren und Schüler 15 Schilling.


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