12.04.2001 | 00:00

Geringe Ozonbelastung zu den Osterfeiertagen

NÖ Luftgütenetz überwacht Belastung rund um die Uhr

Am 1. April hat die diesjährige „Ozonsaison“ begonnen. Wurden im Vorjahr bereits im April, also zu Beginn der Saison, erhebliche Ozonwerte gemessen, liegen sie bisher beinahe im „Keller“. Auch zu den Osterfeiertagen sind auf Grund des Schlechtwetters und der kühlen Temperaturen keine hohen Ozonwerte zu erwarten. Ganz anders im Vorjahr: Am Karsamstag waren die Werte nicht mehr allzu weit vom Grenzwert der Ozonvorwarnstufe mit 0,2 Milligramm pro Kubikmeter Luft entfernt.

Dennoch wurden alle Vorbereitungen für die Alarmierung bei auffälligen Ozonereignissen getroffen. Das NÖ Luftgütemessnetz überwacht die Ozonbelastung rund um die Uhr, und der Bereitschaftsdienst kann jederzeit, auch an Wochenenden oder in der Nacht, die Bevölkerung über aktuelle Entwicklungen informieren. Die wichtigste Informationsquelle für die Bevölkerung ist dabei der ORF mit seinen Nachrichtensendungen. Natürlich stehen auch andere Informationsquellen wie etwa das Internet unter www.noe.gv.at/Umwelt/Luft.htm oder das Ozontelefon unter der Nummer 02742/1580 zur Verfügung.

Mit der nächsten Schönwetterperiode wird auch die Ozonbelastung wieder ansteigen. Jeder kann aber das Seine dazu beitragen, dass die Ozonwerte nicht allzu hoch klettern. Der Verzicht auf unnötige Fahrten mit dem Auto und der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel liefert wertvolle Beiträge, wenn die Ozonvorläufersubstanzen gemindert werden sollen. Wo es möglich ist, kann auch ein Fahrrad oder der Fußmarsch nicht nur die Gesundheit und die Kondition stärken, sondern zur Verminderung der Luftschadstoffe beitragen.

Andere Schadstoffe wie z.B. das Schwefeldioxid gehen jetzt sozusagen in die „Sommerpause“ und sind meist nur sehr gering.


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