05.04.2001 | 00:00

Erhöhung der NÖ Kinderbetreuungsförderung

LR Kranzl: Entlastung der berufstätigen Frauen

Die finanziellen Förderungen für Tagesbetreuungseinrichtungen in Niederösterreich werden rückwirkend ab 1. Jänner 2001 angehoben. Diese Maßnahme wurde notwendig, da die „Kinderbetreuungsmilliarde“ des Bundes aus Gründen der Einsparung nicht mehr gewährt wird. Um die Finanzierung der für berufstätige und alleinerziehende Mütter unerlässlichen Tagesbetreuungseinrichtungen nicht zu gefährden, hat das Land Niederösterreich zusätzliche Mittel bereitgestellt. „Eine Betreuung durch Tagesmütter oder Tagesbetreuungseinrichtungen ist unbedingt erforderlich, um die berufstätigen Frauen zu entlasten“, erläuterte heute die für Kinderbetreuung zuständige Landesrätin Christa Kranzl.

Ab 1. Jänner 2001 erhalten die Tagesbetreuungseinrichtungen für die Ganztagsbetreuung 2.000 Schilling pro betreutes Kind und Monat und 1.400 Schilling für die Halbtagsbetreuung. Bei den Tagesmüttern wird eine Erhöhung der Personalkostenzuschüsse für Ganztagsbetreuung auf 1.400 Schilling pro Kind sowie für Halbtagsbetreuung auf 1.000 Schilling monatlich durchgeführt. Die genannten Beträge teilen sich Land und Gemeinde zur Hälfte.

Die benötigten Förderungen im Jahr 2001 werden insgesamt rund 69 Millionen Schilling ausmachen, wobei derzeit nur 42 Millionen Schilling zur Verfügung stehen. Sie werde sich jedoch bemühen, die Freigabe der benötigten Mittel in voller Höhe zu erreichen, meinte Kranzl. Die Landesrätin abschließend: „Eine verantwortungsvolle und engagierte Familienpolitik muss Frauen Rahmenbedingungen ermöglichen, um den Beruf und die Familie besser zu vereinbaren. Die Basis dafür ist in Niederösterreich sicher geschaffen.“


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