30.03.2001 | 00:00

„Natur im Garten“ startet in den Frühling

Sobotka: Niederösterreich auf dem Weg zum Gartenland

Mit dem Motto „Hier blüht Ihnen was! Stauden und Sträucher“ startet die von Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka initiierte NÖ Naturgartenaktion „Natur im Garten – gesund halten, was uns gesund hält“ in den Frühling und damit in die dritte Saison. Niederösterreich, das mit 326.000 privaten Gärten, 20.000 Hektar Garten-Landschaften und 250 historischen Gartenanlagen durchaus etwa Südengland vergleichbar ist, soll damit auch imagemäßig zu einem Gartenland werden.

„Mit einem positiven Imagetransfer in Richtung Lebensqualität und nachhaltiges Wirtschaften wollen wir den Umweltschutz in die Breite bringen. Schließlich lässt sich aus positiven persönlichen Erfahrungen am meisten umsetzen“, so Sobotka, der gestern in St.Pölten auch Kooperationsverträge mit der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft, der Innung der Gärtner und Floristen in Niederösterreich und der Gärtner Vereinigung Niederösterreich unterzeichnen konnte. Letztere, der vereinsmäßige Zusammenschluss der niederösterreichischen Gärtner, umfasst etwa 300 Mitgliedsbetriebe mit einer Gesamtfläche von 200 Hektar.

Als Teil 9 des NÖ Naturgartenratgebers konnte Sobotka entsprechend dem heurigen Jahresthema „Blumen und Stauden“ präsentieren, als weitere Teile folgen „Garten für Kinder“, „Boden“, „Der Garten als Lebensraum“ und „Baulichkeiten im Garten“. Ein NÖ Gartenbuch soll im Jahr 2002 ein Kompendium des Naturgartenratgebers bringen. Bereits zuvor erscheinen im Agrarverlag die ersten Bücher einer siebenteiligen Serie zu Grundlagen naturnahen Gärtnerns, im Herbst publiziert der Brandstätter-Verlag „Historische Gärten in Niederösterreich“.

Bis zur Eröffnung der Landesausstellung möchte Sobotka zudem einen NÖ Schaugartenführer herausbringen, der Schauanlagen und mit der Gartenplakette ausgezeichnete Privatgärten umfasst, die Besichtigungen zulassen. Alle Schaugärten werden in Zukunft einheitlich beschildert, die nächsten Eröffnungen von Schaugärten sind am 27. Mai (Asperhofen) und am 30. Juni (Rappottenstein).

Auch die Auszeichnungen mit der Gartenplakette für Gärtner, die ohne den Einsatz von Pestiziden, Torf zur Bodenverbesserung und leicht lösliche Mineraldünger betrieben werden und zudem fünf positive „Kann-Kriterien“ erfüllen, möchte Sobotka forcieren: Wenn sich in einer Gemeinde an einem Tag fünf Interessierte für die Verleihung der Gartenplakette anmelden, erfolgt die Vergabe gratis.

Schließlich soll auch das NÖ Gartentelefon (02742/743 33), bei dem im Jahr 2000 rund 10.250 Mal um Rat gefragt wurde, vermehrt zur Verfügung stehen. Die verlängerten Öffnungszeiten lauten nun auf Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 15 Uhr bzw. Mittwoch von 9 bis 17 Uhr.


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