30.03.2001 | 00:00

1. NÖ Männergesundheitstag in St.Pölten

Sobotka: Mit Mistelbach-Zentrum Vorreiter in der Männerheilkunde

Durch den 1. Niederösterreichischen Männergesundheitstag steht St.Pölten heute und morgen ganz im Zeichen der Männergesundheit. NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka betonte dabei im Rahmen eines Round Table-Gespräches die Vorreiterrolle Niederösterreichs im Bereich der Männerheilkunde. „Die Männer werden immer älter und der Anteil der über 60-jährigen an der Gesamtbevölkerung wird weiter wachsen. Immer mehr Männer leiden aber an Prostataerkrankungen und den damit verbundenen andrologischen Folgeerscheinungen, an sexueller Impotenz und Libidoverlust sowie altersbedingten Hormonmangelzuständen. Deshalb haben wir in Niederösterreich bereits frühzeitig darauf reagiert und ein Kompetenzzentrum für Andrologie in Mistelbach geschaffen“, betonte Sobotka.

„Die höhere Lebenserwartung bei den Männern hat auch ihren Preis. Sie werden mit Krankheiten konfrontiert, die sie früher oft gar nicht mehr erlebten. Damit erweitert sich auch das Aufgabengebiet der Urologen, der Männerärzte, beträchtlich“, so Sobotka weiter.

Am Krankenhaus Mistelbach, wo sich Univ.Prof. Dr. Gerhard Lunglmayr, Leiter der Urologie, bereits seit Jahren intensiv mit der Männerheilkunde beschäftigt, konnte das erste Kompetenzzentrum für Andrologie (Männerheilkunde) in Niederösterreich eingerichtet werden. Das Leistungsangebot umfasst die vollständige Abklärung und Behandlung der männlichen Zeugungsunfähigkeit und Hormonanalytik sowie Therapie der Prostataleiden und Impotenz. Ein selbstständiges Männerberatungszentrum wurde integriert, um auch die Vorsorge und Prävention in der Bevölkerung zu forcieren.

Auch auf die Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Gynäkologie und dem Kinderwunschzentrum, dem Institut für Histologie und Embryologie und dem Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik (Hormonanalytik) der Universität Wien wird gesetzt.

Im Rahmen des Gesundheitstages betonte Sobotka ganz besonders auch die Wichtigkeit der Prävention und Vorsorge, um typische Männerkrankheiten schon frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Als weiteren wichtigen Bereich nannte Sobotka die Enttabuisierung des Themas Männerheilkunde.


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