28.03.2001 | 00:00

BSE-Krise und Maul- und Klauenseuche:

Landesrat Plank auf der Bauernbund-Hotline

Wie soll es mit unserem Fleisch in der BSE-Krise und angesichts der drohenden Maul- und Klauenseuche weitergehen? Agrar-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank stellt sich kommenden Freitag, 30. März, zwischen 12 und 13 Uhr allen Anfragen von Konsumenten und Bauern auf der Hotline des NÖ Bauernbundes unter der Telefonnummer 0810/ 820 620. Alle Anrufer zahlen den Ortstarif.

Josef Plank war vor seiner Ernennung zum Agrar-Landesrat in Niederösterreich Aufsichtsratsvorsitzender der Agrarmarkt Austria (AMA) und ist daher bestens mit den Qualitätskontrollsystemen für landwirtschaftliche Produkte vertraut. Ziel des Agrarpolitikers Josef Plank: „Unsere rinderhaltenden Bauern sind durch die BSE-Krise hart getroffen worden. Viele bäuerliche Existenzen sind gefährdet. Jetzt muss der Weg jedes Produktes vom Acker bzw. aus dem Stall bis auf die Ladentheke nachvollziehbar sein. Nur so können die Bauern das Vertrauen der Konsumenten zurückgewinnen.“

Plank ist bereits der zweite Experte, der sich persönlich für Anfragen von Konsumenten zur Verfügung stellt. Am 23. März beantwortete NÖ Veterinärdirektor Dr. Franz Karner zwei Stunden lang Anfragen über die Hotline.

Die Hotline des NÖ Bauernbundes kann rund um die Uhr zum Ortstarif angewählt werden. Der Anrufer kann wählen, ob er sich von einem Tonbanddienst über die neuesten Erkenntnisse über die Rinderseuche BSE, über die Vorbeugungsmaßnahmen, denen es letztlich zu danken ist, dass in Österreich noch immer kein Fall von BSE aufgetreten ist, über die BSE-Tests oder über die Maßnahmen der AMA und der Veterinär- und Agrarbehörden zur Sicherung der hohen Fleischqualität und das AMA-Gütesiegel informieren lassen will.

Seit dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien und ihrem Überspringen auf das europäische Festland wird auf der Hotline auch über Vorbeugungs- und Gegenmaßnahmen informiert.

Rückfragen: NÖ Bauernbund, Sepp Bauer, Telefon 02742/9020-234.


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