13.03.2001 | 00:00

Landesregierung nimmt NÖ Klimaschutzprogramm zur Kenntnis

Sobotka: Grundlage für Verhandlungen auf Bundesebene

In der Vorwoche hat die NÖ Landesregierung u.a. auch beschlossen, das NÖ Klimaschutzprogramm zur Kenntnis zu nehmen, das als Grundlage für die zukünftige Ausarbeitung konkreter Umsetzungsmaßnahmen dienen soll. Die größten Minderungspotenziale liegen demnach in den Bereichen Raumwärme und Verkehr, weitere Schwerpunkte liegen in der Abfallwirtschaft und in der Industrie.

Für Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka werden damit die realistischen Möglichkeiten Niederösterreichs zur Erreichung des Kyoto-Zieles aufgezeigt, nach dem sich Österreich verpflichtet hat, klimarelevante Schadgase wie Kohlendioxid u.a. bis zum Zeitraum 2008 bis 2012 um 13 Prozent zu reduzieren. „Das NÖ Klimaschutzprogramm soll sowohl als Grundlage für die diesbezüglichen Verhandlungen auf Bundesebene fungieren als auch Anlass zu einer fruchtbringenden interdisziplinären Diskussion sein“, so Sobotka.

Eine Überprüfung der bisherigen Wirksamkeit der Maßnahmen ergab, dass bis Ende 1998 Maßnahmen für rund ein Fünftel der Reduktionen umgesetzt wurden, die aber in den Emissionsbilanzen noch zu keinen merkbaren Effekten geführt haben. Maßnahmen der Jahre 1999 und 2000 sowie bereits initiierte und vorgesehene deuten bereits auf eine Verdoppelung des Reduktionseffektes hin.


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