08.03.2001 | 00:00

Berger-Deponie in Weikersdorf:

Neue Grundwassersonden bringen Entwarnung

Die Räumung der Berger-Deponie, einer ehemaligen Altlast der Mitterdorfer Senke an der B 26 in Weikersdorf bei Wiener Neustadt, ist bekanntlich seit September 2000 abgeschlossen. Derzeit werden letzte Arbeiten wie die Errichtung eines Zaunes entlang der Nordseite der Deponie erledigt. Dort wurden nämlich kürzlich auf einem 40 Meter breiten Streifen kleine Bäume angepflanzt, als Aufforstung, weil früher, vor der Räumung zu Deponiezwecken, ebenfalls Wald stand. Und die sieben neuen Grundwassersonden, die vor Monaten an der Grundstücksgrenze der ehemaligen Berger-Deponie in den jeweiligen ehemaligen Räumungsabschnitten errichtet wurden und von denen jetzt vierteljährlich Proben entnommen werden, lieferten jetzt erste Ergebnisse, die analysiert wurden. Gleichzeitig wurden auch Proben aus Sonden aus dem Grundwasser oberhalb der Deponie entnommen. Sie brachten die erwartete Entwarnung: Danach lagen die Ammonium-Gehalte der sieben neuen Sonden an der nördlichen Grundgrenze der ehemaligen Deponie zwischen 0,01 und 1,57 Milligramm pro Liter. Die elektrische Leitfähigkeit entspricht mit zwei geringfügigen Ausnahmen annähernd der des Grundwasserstromes, der auf die Deponie zuläuft. Die sonstigen Parameter der umfassenden Komplettanalyse des Grundwassers lassen zur Zeit nichts Auffälliges erkennen.


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