22.02.2001 | 00:00

Von der Tabakfabrik zur Donau-Universität Krems

Neue Dokumentation über ein wichtiges bildungspolitisches Kapitel

1991 wurden hier die letzten Virginia-Zigarren gedreht, gleichzeitig hatte schon die NÖ Landesakademie, Wegbereiter der Donau-Universität, ihren wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen. Die NÖ Landesakademie gab jetzt gemeinsam mit der Donau-Universität Krems ein Buch über den Wandel der Kremser Tabakfabrik heraus, das gestern der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Mit der Geschichte des Hauses seit 1850, als in Stein mit der Tabak-Fabrikation begonnen wurde, befasste sich die Volkskundlerin Veronika Plöchinger, der noch viele ehemalige Tabakarbeiterinnen als Interview-Partnerinnen willig Auskunft gaben, denn die Austria Tabak galt in Krems als besonderer und sozial großzügiger Arbeitgeber. Daran schließen Beiträge über die ersten Jahre der NÖ Landesakademie, die aus der Idee des früheren Landeshauptmannes Siegfried Ludwig entstanden war, Niederösterreich eine eigene Universität zu geben. Sie kam auch in der Nachfolge, wenn auch nicht als Volluniversität, sondern als postgraduale Einrichtung, die aber genau zu den inzwischen ins Leben gerufenen Fachhochschulen passte. Ihre Entwicklung und ihr heutiges – und ständig steigendes – Angebot sind im dritten Teil des Buches dargelegt. Perspektiven der kommenden Entwicklung runden das Werk ab.

Das Buch „Von der Tabakfabrik zur Donau-Universität Krems“ umfasst 184 Seiten, viele Schwarzweiß-Abbildungen und ist bei der NÖ Landesakademie unter der Telefonnummer 02742/294-17438 erhältlich.


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