16.02.2001 | 00:00

Christian Doppler Labor an der Donau-Universität Krems

Sobotka: Eine der beeindruckendsten NÖ Forschungseinrichtungen

Beeindruckt von den zahlreichen Forschungsaktivitäten zeigte sich Umwelt- und Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka bei seinem Besuch des Christian Doppler Labors für Spezifische Adsorptionstechnologien in der Medizin am Zentrum für Biomedizinische Technologie der Donau-Universität Krems.

Das Labor unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Falkenhagen entwickelt Blutreinigungsverfahren für den klinischen Einsatz bei akutem Leber- und Multiorganversagen sowie Autoimmunkrankheiten.

„Anwendungsorientierung, Interdisziplinarität und Vernetzung in dieser Forschungseinrichtung sind bemerkenswert“, sagte Sobotka. Für Niederösterreich liege der praktische Nutzen des Christian Doppler Labors vor allem in der Zusammenarbeit mit regionalen medizinischen Einrichtungen und der Kooperation mit heimischen Betrieben. Dies schaffe positive Impulse für die Wirtschaft, meinte der Umwelt- und Finanz-Landesrat und betonte, dass derartige Forschungseinrichtungen auch entsprechende Rahmenbedingungen benötigten.

Das 1999 gegründete Christian Doppler Labor an der Donau-Universität Krems ist derzeit in Österreich das einzige Doppler Labor im Bereich der medizinischen Forschung. Das zwölfköpfige Team um Prof. Dr. Dieter Falkenhagen besteht aus Chemikern, Biochemikern, Biologen, Elektronikern und Softwareentwicklern. Größtes bisheriges Projekt war die Entwicklung eines Blutreinigungssystems, das die Leberfunktionen teilweise ersetzen kann.

Die „künstliche Leber“ soll heuer von der neu gegründeten Kremser Firma Bio Tech Systems Krems GmbH in Serie produziert werden. Zusätzlich zur Forschung am Christian Doppler Labor widmet sich das Zentrum der Weiterbildung medizinischer Fachkräfte und bietet ab dem Wintersemester 2001 den Universitätslehrgang MBA-Applied Biomedicine an.


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