09.02.2001 | 00:00

„ORF-Kuratorium kein strategischer Erfüllungsgehilfe“

NÖ-Kurator Kirchweger: Nein zu vorzeitiger Ablöse von GI Weis

Zu einer vorzeitigen Ablöse von ORF-Generalintendant Gerhard Weis wird es aus Niederösterreich keine Zustimmung geben. Das betonte heute der ORF-Kurator des Landes Niederösterreich, Dr. Peter Kirchweger: „Das Kuratorium als Aufsichtsrat des ORF ist dem Unternehmen verpflichtet und nicht irgendwelchen parlamentarischen Strategien.“

Kirchweger: „Der ORF hat insgesamt hervorragende Ergebnisse erzielt, der Finanzausschuss zeigte sich in den vergangenen Sitzungen über die wesentlichsten Geschäftsvorgänge äußerst zufrieden, der ORF ist international angesehen und konkurrenzfähig, die fachliche Kompetenz des Generalintendanten wurde nie in Zweifel gestellt. Daher ist eine vorzeitige Ablöse des Generalintendanten keinesfalls gerechtfertigt.“

Hingegen ließ das neue ORF-Gesetz, das für Ende des Vorjahres angekündigt war, bis jetzt auf sich warten. Kuratoriumsmitglieder unterliegen keinerlei Weisungen, sie folgen ihrem Mandat. Umso unverständlicher ist es daher, wenn die beiden Klubobmänner Dr. Andreas Khol und Peter Westenthaler versuchen, Kuratoriumsmitglieder mit öffentlichen Vorgaben zu präjudizieren. Damit sollte jetzt Schluss sein.

„Generalintendant Weis genießt das Vertrauen aus Niederösterreich, eine stillose Demontage hat sich der Generalintendant keinesfalls verdient“, so Kirchweger.


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