06.02.2001 | 00:00

Immer weniger Bauern in Österreich

NÖ verzeichnet zehnprozentigen Rückgang

In Österreich gibt es immer weniger Bauern: Die Agrarstrukturerhebung der Statistik Austria ergab, dass es in Österreich per Stichtag 1. Juni 1999 um neun Prozent weniger Bauern gab als noch im Jahr 1995. 1995 existierten noch rund 239.000 Betriebe, 1999 waren es nur mehr 217.500. Niederösterreich verzeichnete 1999 54.551 Betriebe, 1995 waren es noch 60.850. Niederösterreich liegt mit einem rund zehnprozentigen Rückgang österreichweit an dritter Stelle. Vor Niederösterreich liegen Wien und das Burgenland. Die wenigsten Rückgänge gab es in Tirol, Kärnten und Salzburg. Trotzdem war Niederösterreich auch 1999 mit einem 25-prozentigen Anteil an landwirtschaftlichen Betrieben das größte Agrarland, gefolgt von der Steiermark (22 Prozent) und Oberösterreich (19 Prozent).

Laut Statistik Austria geht der Trend zu größeren Betriebseinheiten weiter. Lag die durchschnittliche Gesamtfläche eines Betriebes 1995 noch bei 32 Hektar, wurden 1999 bereits 35 Hektar bewirtschaftet. Die österreichische Landwirtschaft bleibt aber nach wie vor kleinstrukturiert. Der Großteil der Landwirte bewirtschaftet weniger als 20 Hektar.

Die Agrarstrukturerhebung, die im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum nach einheitlichen Kriterien durchgeführt wurde, basierte auf den Rechtsgrundlagen der EU.


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