01.02.2001 | 00:00

NÖ Umweltsystem (NUS) greift bei allen Schultypen

Sobotka: „Wollen Umweltbewusstsein fördern, Potenziale nutzen“

Das seit mehr als einem Jahr landesweit eingeführte NUS (NÖ Umweltsystem) greift jetzt immer mehr im Nonprofit-Bereich: Im Rahmen eines Pilotprojektes haben sich mit Hilfe des Landes sechs Schulen aller Typen dem Umweltsystem angeschlossen. Gestern präsentierte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka in Sonntagberg den Organisationsstand in Niederösterreich, und zwar in der von geistlichen Schwestern geführten Schule in Gleiß, in der 285 Schüler verschiedener Schultypen unterrichtet werden.

„Gerade bei den Schulen müssen wir ansetzen, weil es hier am besten gelingt, das Umweltbewusstsein der jungen Menschen im Sinne des Klimabündnisses zu aktivieren und außerdem beachtliche Einsparungspotenziale zu verwirklichen“, hob Sobotka hervor. Das neue umweltbewusste Verhalten beginne beim Beschaffungswesen und setze sich über die Abfallwirtschaft und Einsparungen beim Abwasser bis zur Grünflächenbewirtschaftung bei den Schulen fort. Als konkrete Maßnahmen nannte Sobotka die Reduktion des Restmülls, den eingeschränkten Papierverbrauch, den besseren Umgang mit der Heizenergie – etwa durch optimierte Steuerung – und die Reduzierung des Wasserverbrauches, beispielsweise bei den WC-Anlagen. Bei jeder Schule sei ein Einsparungspotenzial von 50.000 bis 80.000 Schilling möglich, so Sobotka. „Es ist einfach erforderlich, die Schüler zu einem umweltgerechten Kreislaufdenken zu bringen. Gerade die Schule ist bei der Bewusstseinsschaffung und dem praxisnahen Umgang mit der Umwelt eine optimale Basis.“

Bei den Schulen werden damit „offene Türen eingerannt“, wird seitens der Lehrerschaft betont. Sie verweisen allerdings auch auf ihren großen, über ihre Verpflichtungen hinaus gehenden Einsatz bei diesem Pilotprojekt. Die Ergebnisse sollen übrigens in ein NUS-Handbuch einfließen, das in der weiteren Umweltkonzeption Anleitung und Hilfe bieten soll.


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