19.01.2001 | 00:00

1,7 Milliarden Schilling für NÖ Straßenbau

Erstmals starre Mitteltrennung auf Autobahnen

Für neue Projekte im NÖ Straßenbau stehen heuer 1,7 Milliarden Schilling bereit. Schwerpunkt der Investitionen ist das Hochleistungsnetz. NÖ Straßenbaudirektor Dipl.Ing. Meinrad Stipek gab anlässlich des heutigen GESTRATA Bauseminars im VAZ St.Pölten einen Überblick über die Straßenbauvorhaben: So wird die A 1 bei Haag und Melk auf einer Länge von insgesamt 20 Kilometern generalerneuert und dreispurig (plus Pannenstreifen) ausgebaut. „Erstmals werden nach den schweren Unfällen des letzten Jahres starre Mitteltrennungen als Absicherung im Gegenverkehrsbereich errichtet“, betonte Stipek. Auch umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen bei Preßbaum, Altlengbach/Steinhäusl und Baunzen werden gebaut. Kostenpunkt für die Projekte: 300 Millionen Schilling. Außerdem wird die Anschlussstelle Öd im Frühjahr eröffnet. Auf der A 2 stehen der Ausbau der Anschlussstelle Wiener Neudorf, eine eigene Ausfahrtspur zur SCS („Kollektor“ trennt den Verkehr nach Mödling und zur SCS vom Verkehr Richtung Süden) und Lärmschutzmaßnahmen bei Leobendorf und Schwarzau am Programm. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 190 Millionen Schilling.

Auch Bundesstraßenprojekte wie die Umfahrungen Amstetten, Ziersdorf und Gföhl-Großmotten werden weitergeführt. Mit Beginn der Bausaison werden auch die Arbeiten für den Ausbau der B 304 von Tulln bis Frauendorf in Angriff genommen. Außerdem ist die Umweltverträglichkeitsprüfung für die Wiener Südrandstraße B 301 abgeschlossen. Mit dem Bau wird heuer begonnen.


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