17.01.2001 | 00:00

Standort Niederösterreich weiterentwickeln

LH Pröll überreicht 43 Ehrenzeichen

Zum ersten Mal im heurigen Jahr fand im St.Pöltner Landtagssitzungssaal gestern eine Ehrenzeichen-Überreichungsfeier statt, bei der Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll 43 Persönlichkeiten für ihre Leistungen auszeichnete. Pröll betonte dabei, jeder der Ausgezeichneten könne ein Stück des Erfolges des Landes für sich beanspruchen und in der Genugtuung, dass sich persönliches Engagement auszahle, mit nach Hause nehmen.

Niederösterreich könne auf ein erfolgreiches Jahr 2000 zurückblicken, so der Landeshauptmann weiter. Die Wirtschaftspolitik habe dem Land eine Rekordbeschäftigung gebracht, mit der Technologieoffensive sei ein guter Weg begonnen worden, die „Insel der Menschlichkeit“ für all jene, die mit dem Tempo der erfolgverwöhnten Zeit nicht Schritt halten könnten, sei ausgebaut worden. Dass das Land auf einem guten Weg sei, finde bei 83 Prozent der Bevölkerung Zustimmung. Das sei auch Beweis dafür, dass die Politik in Niederösterreich nicht abgehoben, sondern sensibel im Gleichklang auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt sei.

Wenn man diesen Elan in das neue Jahr mitnehmen könne, werde es auch 2001 gelingen, mit gemeinsamem Einsatz den erfolgreichen Weg weiterzugehen. Als Schwerpunkte für das heurige Jahr nannte Pröll dabei zum einen die Weiterentwicklung des Standortes Niederösterreich, um optimale Voraussetzungen für die Konkurrenzfähigkeit des Landes zu schaffen. Das betreffe die Bildungspolitik, die Technologieoffensive für zukunftsträchtige und sichere Arbeitsplätze und den Ausbau der Infrastruktur. So werde Niederösterreich 2001 alleine im Bereich der Straße 1,7 Milliarden Schilling investieren und damit auch einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der Verkehrsnetze leisten.

Im Hinblick auf die EU-Erweiterung gelte es die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu forcieren. Die niederösterreichische Landesaußenpolitik habe gute Grundlagen geliefert, in Bezug auf die Partnerschaft mit den Nachbarn gebe es aber noch viel zu tun. So habe er zuletzt bei seinem offiziellen Besuch in Prag auch deutlich die Konfliktzonen der Sicherheitsfrage an der Nordgrenze und des AKW Temelin artikuliert, so Pröll abschließend.


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