16.01.2001 | 00:00

Vierspuriger Ausbau B 304 Tulln bis Frauendorf

Pröll: Verkehrspolitische Notwendigkeit

Die Straßenbauarbeiten für den vierspurigen Ausbau der B 304 von Tulln bis Frauendorf können begonnen werden: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vergab vor wenigen Tagen den 11 Kilometer langen Hauptteil der Ausbauarbeiten. Kostenpunkt: 290 Millionen Schilling. „Der Ausbau ist eine verkehrspolitische Notwendigkeit, um das Verkehrsaufkommen zwischen Tulln und Krems besser zu bewältigen. Die Strecke ist natürlich auch Teil des 15 Milliarden Schilling-Straßenausbaupaketes für Niederösterreich“, betonte Landeshauptmann Pröll.

Durch die Anordnung von getrennten Richtungsfahrbahnen wird vor allem eine Erhöhung der Verkehrssicherheit erreicht. Die Verkehrsfreigabe ist für Frühjahr 2003 geplant. Die B 304 wird auch in diesem Abschnitt, wie bereits zwischen Stockerau und Tulln, die Funktion eines Schutzdammes gegen Hochwasser haben. Dazu wird die Richtungsfahrbahn um 1,10 Meter erhöht und zusätzlich eine 1,20 Meter hohe Betonleitwand im Bereich des Mittelstreifens aufgestellt. Nördlich der Trasse wird außerdem eine 7 Kilometer lange Lärmschutzwand aufgestellt. Die Kosten für den Hochwasserschutz belaufen sich auf 70 Millionen Schilling. Die Gesamtkosten für den Abschnitt (Straßenbauarbeiten, Hochwasserschutz, bereits errichtete Brücken) betragen 480 Millionen Schilling. Für den nächsten Abschnitt von Frauendorf bis Kollersdorf werden die rechtlichen Verfahren heuer abgewickelt. Baubeginn ist voraussichtlich nächstes Jahr. Für den Abschnitt Kollersdorf bis zur geplanten Donaubrücke Traismauer wurden Pläne zur Genehmigung bereits eingereicht. Die B 304 soll im Endausbau zwischen Tulln und Krems vierspurig sein.


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