27.12.2000 | 00:00

Auch NÖ Straßendienst im Weltcup-Einsatz

Straßenmeisterei Gloggnitz leistet umfangreiche Vorarbeiten

Der Hirschenkogel am Semmering ist morgen, Donnerstag, 28. Dezember, und Samstag, 30. Dezember, wieder Austragungsort von zwei Ski-Weltcup-Rennen der Damen. Es ist damit zu rechnen, dass zum Nachtslalom (28. Dezember) und zum Riesentorlauf (30. Dezember) wieder tausende Skibegeisterte auf den Semmering pilgern, um Michaela Dorfmeister und Co lautstark zu unterstützen. Dieses Rennen erfordert einen großen organisatorischen Aufwand, auch abseits der Pisten. Um eine sichere und vor allem zeitgerechte Zufahrt zu ermöglichen, hat der NÖ Straßendienst deshalb in Zusammenarbeit mit dem Organisationskomitee für die Besucher, die mit dem Auto anreisen, ein entsprechendes Verkehrskonzept erarbeitet.

Die Anreise über die A 2 Südautobahn und in weiterer Folge über die S 6 Semmering Schnellstraße ist grundsätzlich bis zur Ausfahrt Gloggnitz möglich. Ab hier wird von der örtlichen Straßenmeisterei auf der Richtungsfahrbahn Wien ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet. Die Fahrbahn in Richtung Maria Schutz steht als Parkfläche zur Verfügung. Ab diesem Bereich werden die Gäste an beiden Renntagen ab 7 Uhr mit Shuttlebussen auf die Passhöhe Semmering gebracht. Die S 6 wird in diesem Bereich von Maria Schutz talwärts „aufgefüllt“. Im Bereich der Tunnel sowie auf der Brücke (Talübergang Schottwien) besteht jedoch Parkverbot. Die Rückfahrt mit den Shuttlebussen ist am 28. Dezember bis 24 Uhr sowie am 29. und 30. Dezember bis 22 Uhr möglich. Die abgestellten Fahrzeuge auf der Richtungsfahrbahn Maria Schutz müssen allerdings bis spätestens 30. Dezember um 20 Uhr die Parkflächen wieder verlassen haben, da sie sonst eine Verkehrsbehinderung darstellen und kostenpflichtig abgeschleppt werden. Die Zufahrt zum und über den Semmering ist auch während der Renntage, wenn auch eingeschränkt, möglich.

Bis zu 12 Mitarbeiter der Straßenmeisterei Gloggnitz werden ab heute, 27. Dezember, mit der Einrichtung der Gegenverkehrsbereiche beschäftigt sein. Zahlreiche Verkehrszeichen, Verkehrsleiteinrichtungen und Warnhinweistafeln auf der S 6 und der A 2 sowie die bauliche Umgestaltung der Mitteltrennung am Ende der S 6 sollen einen geordneten Verkehrsablauf ermöglichen. Nach Abschluss der Rennen und nach Ende des Rückreiseverkehrs werden möglichst rasch alle Verkehrszeichen, Verkehrsleiteinrichtungen etc. wieder weggeräumt, um einen geordneten Zustrom zu den Wintersportgebieten am und hinter dem Semmering zu gewährleisten.

Der Chef der Straßenmeisterei Gloggnitz, Manfred Dienbauer, hofft natürlich, dass während der Renntage kein all zu großer Winterdiensteinsatz notwendig ist. Sonst könnte es Probleme mit den überbreiten Räumfahrzeugen im schmalen Gegenverkehrsbereich geben. Dienbauer: „Auf jeden Fall sind wir wie in den vergangenen Jahren für den Einsatz gerüstet.“

Für Straßenbaudirektor Dipl.Ing. Meinrad Stipek ist der Einsatz und die Unterstützung des NÖ Straßendienstes bei diesem Großereignis ein weiteres Beispiel einer sinnvollen Zusammenarbeit zwischen der Privatwirtschaft, den Fremdenverkehrs- und Tourismusregionen und einer öffentlichen Dienstleistungsorganisation wie dem Straßendienst.


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