21.12.2000 | 00:00

Donaubrücke Pöchlarn geht in die Zielgerade

LR Sobotka nahm Brückenschluss vor

Der Bau der Donaubrücke Pöchlarn geht in die Zielgerade. Gestern fand vor Ort der offizielle Brückenschluss für das rund 460 Meter lange Bauwerk statt, die Fertigstellung ist bis Ende des kommenden Jahres vorgesehen. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, der in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll den Brückenschluss vornahm, unterstrich vor allem die Bedeutung dieses Bauwerkes für die Orte und Regionen dies- und jenseits der Donau. „Sie werden damit nicht nur besser an die Ost-West-Achse angebunden, ihnen wird mit dieser Brücke auch die Chance geboten, sich als Wirtschaftsraum zu etablieren.“ Ziel sei ein konfliktfreies Miteinander von Natur-, Lebens- und Wirtschaftsräumen.

Die Detailplanung für die Donaubrücke Pöchlarn lief seit 1990. Um ein gestalterisch ansprechendes und in die Landschaft passendes Brückenobjekt zu finden, wurde 1994 ein Wettbewerb durchgeführt und im Sommer 1997 schließlich mit dem Bau begonnen. Die ständige Einbindung der Bürger in das Projekt sowie die Umweltverträglichkeit waren wesentliche Kriterien für dieses Bauvorhaben, das den modernsten Standards entspreche, so Sobotka. So wie beim Bau der zweiten Donaubrücke in Tulln gibt es auch bei diesem Bauvorhaben eine ökologische Begleitkontrolle. Die Gesamtkosten inklusive der Vorarbeiten und aller notwendigen Anbindungen an die Donaustraße B 3, die Wiener Straße B 1 und weiter an die A 1 Westautobahn sowie für eine 450 Meter lange Stützmauer entlang der Bahnlinie und für eine Radrampe belaufen sich auf rund 350 Millionen Schilling.


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