19.12.2000 | 00:00

Sekten: Dialog zwischen einzelnen Gruppen

Enquete beschäftigte sich mit Gefahren und Hilfestellungen

Den Dialog zwischen Sekten und den Sektenstellen des Bundes und der Länder zu pflegen, ist das wichtigste Ergebnis der Sektenenquete, die gestern im St.Pöltner Landhaus stattfand. An der Enquete nahmen Experten und Betroffene teil. „Einigung gab es auch darüber, dass der Ausdruck ‚Sekte‘ nicht optimal, ist, dass es aber keinen besseren gibt“, erklärte der NÖ Sektenbeauftragte Peter Pitzinger.

Laut einem Rechtsexperten gäbe es die drei Begriffe: „Weltanschauungsgesellschaft mit Vereinsbasis“, die Registrierung als religiöse Bekenntnisgemeinschaft und die staatlich anerkannte Kirche.

„Sekten sind kein Randproblem. Grund, sich einer solchen Gruppierung anzuschließen, ist oft die Suche nach dem Sinn des Lebens“, erläutert Pitzinger. Informationen rund um das Thema seien in jedem Fall sehr wichtig, und auch Einzelfälle müssten ausreichend berücksichtigt werden.


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