18.12.2000 | 00:00

Wichtige Zwischenetappe für Donaubrücke Pöchlarn:

Am kommenden Mittwoch erfolgt Brückenschluss

Die Arbeiten für den Bau der neuen Donaubrücke Pöchlarn liegen voll im Zeitplan: Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka wird am Mittwoch, 20. Dezember, um 11.30 Uhr symbolisch den letzten Kubikmeter Beton in die Tragwerkskonstruktion einbringen. Damit erfolgt gleichzeitig auch der Brückenschluss für das 460 Meter lange Tragwerk.

Das Tragwerk der neuen Donaubrücke wächst derzeit im Wochentakt. Im sogenannten Freivorbau werden nach genauen Bauablaufplänen die Schalung vorgeschoben, die Stahlbewehrung und Spannkabel eingebaut und die Fahrbahnplatte betoniert. Der Freivorbau erfolgt jeweils vom Strompfeiler ausgehend gleichzeitig in beide Richtungen. Ein Abschnitt ist jeweils 5,25 Meter lang, das Tragwerk wächst damit pro Woche um 10,5 Meter.

Bei der neuen Donaubrücke handelt es sich um eine fünffeldrige Stahlbetonbrücke mit Hohlkastentragwerk, getragen von vier Strompfeilern und zwei Wiederlagern an beiden Donauufern. Die Herstellung der Strompfeiler erfolgte von einer schwimmenden Plattform aus.

Die neue Donauquerung soll nicht nur zur wirtschaftlichen Entwicklung des Raumes Pöchlarn beitragen, sondern auch die Straßen und Regionen nördlich der Donau mit dem höherrangigen Straßennetz im Süden verbinden.

Im Süden wird die B 209 mit einer 800 Meter langen Straßenrampe bei Pöchlarn an die Brücke angebunden, im Norden führt eine 400 Meter lange Rampe von der B 3 zur Brücke. Hier liegt der derzeitige Arbeitsschwerpunkt am Bau einer 450 Meter langen Stützmauer entlang der Bahnlinie.

Auch die Radrampe auf der Seite von Klein-Pöchlarn nimmt bereits sichtbare Formen an. Die stark frequentierten Donauradwege werden mit dieser Radrampe optimal angebunden. Auf einer Gesamtlänge von fast 200 Metern wird der Höhenunterschied von der Brücke zum Radweg mit einer gewendelten Stahlbetonplatte überwunden. Mit der Verkehrsfreigabe der 350 Millionen Schilling teuren Brücke ist Ende 2001 zu rechnen.


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