13.12.2000 | 00:00

1,5 Millionen Schilling für kommunale Energiekonzepte

LR Plank: Auf nachwachsende Rohstoffe setzen

Die NÖ Landesregierung hat gestern auf Antrag von Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank die Landesförderung von kommunalen Energiekonzepten für sieben Gemeinden in der Höhe von 1,5 Millionen Schilling bewilligt. Es handelt sich dabei um Amstetten, Böheimkirchen, Horn, Neunkirchen, Nußdorf ob der Traisen, Ravelsbach und Schwechat. Diese Gemeinden sind dem Klimabündnis beigetreten und haben sich damit zu einer zukunftsorientierten Energiepolitik mit dem Kernziel der Reduktion von CO2-Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahre 2010 bekannt.

Mit einem Kostenaufwand von insgesamt 4,5 Millionen Schilling wollen die sieben Gemeinden Fernwärme-Machbarkeitsstudien und Energiekonzepte erstellen. Neben dem Land Niederösterreich beteiligen sich der Bund und die Gemeinden zu je einem Drittel an den Kosten.

„Gerade in Zeiten ständig steigender Ölpreise ist die Forcierung erneuerbarer Energieträger ein Gebot der Stunde. Erneuerbare Energie wie z.B. Biomasse ist preislich inzwischen günstiger als fossile Energie. Diese Energieträger liefern Wärme mit hohem Komfort und leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Energienutzung. Wir werden daher weiter auf nachwachsende Rohstoffe setzen. In Niederösterreich sind inzwischen bereits 140 Biomasse-Fernwärmeanlagen mit einer Leistung von 157 kW in Betrieb. Sie produzieren aus heimischen Rohstoffen umweltfreundliche Energie“, betont Plank.


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