13.12.2000 | 00:00

NÖSIWAG-Verkauf durch Landesregierung beschlossen

Sobotka: Neuordnung des „Konzern NÖ“ im Infrastrukturbereich

„Die Privatisierung der NÖSIWAG muss jetzt stattfinden, da die NÖSIWAG sich auf einen Markt mit Konkurrenzunternehmen vorbereiten und dazu Synergieeffekte nutzen muss und nur dadurch auch künftig eine Versorgung mit gutem und leistbarem Wasser möglich ist“, meint Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka zum gestern in der Sitzung der NÖ Landesregierung beschlossenen Verkauf der NÖSIWAG an die EVN.

Die Vorteile der EVN-Lösung liegen, so Sobotka, klar auf der Hand. Einerseits bleibe durch diese niederösterreichische Lösung das Wasser in Niederösterreich, denn die EVN stehe zwar unter privatwirtschaftlicher Führung, befinde sich aber mehrheitlich im Landesbesitz.

Als Multi-Utility-Unternehmen, das voll auf die Liberalisierung des Strommarktes vorbereitet ist, kann die EVN zudem alle möglichen Synergieeffekte zum Vorteil der niederösterreichischen Bevölkerung nutzen und liegt damit voll im europäischen Trend.

Die Interessen Niederösterreichs wie Versorgungssicherheit für die Bevölkerung, Erhaltung einer guten Wasserqualität, verträgliche Preise für die Kunden und Gewährleistung der Stabilität der bestehenden Verträge werden mit der EVN vertraglich abgesichert.

Die NÖSIWAG, sie steht zu 100 Prozent im Eigentum des Landes Niederösterreich, ist für überregionale Wasserversorgung in Niederösterreich zuständig. Sie beliefert derzeit insbesondere Gemeinden, die selbst nicht über genügend oder geeignetes Trinkwasser verfügen. Derzeit werden keine Endkunden direkt versorgt. Über die versorgten Gemeinden beziehen derzeit ca. 30 Prozent der Niederösterreicher, etwa 450.000 Personen, ihr Trinkwasser von der NÖSIWAG.


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