12.12.2000 | 00:00

Niederösterreich setzt neue Standards in der Qualitätssicherung

Sobotka: NÖ Krankenanstalten leisten hervorragende Arbeit

Die Aufgabe der Medizinischen Qualitätssicherung ist es, zu prüfen, ob die Patienten entsprechend internationaler Standards zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort mit den entsprechenden Ressourcen richtig („State of the Art“) behandelt worden sind. „In Niederösterreich ist diese Qualitätssicherung seit langem Teil der täglichen Arbeit“, so NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

Nun soll durch EDV-Unterstützung diese Qualitätssicherung weiter verbessert werden. Dies entspricht auch dem dringenden Wunsch der Ärzteschaft, EDV-unterstützte Qualitätssicherungssysteme aufzubauen, um die Kontrolle der bestehenden Behandlungspfade schneller gewährleisten zu können.

„Durch die EDV können die Art und Weise, die Zeitdauer und der Heilungserfolg der Behandlung besser und einfacher dokumentiert werden“, so Sobotka weiter. Ziel sei es, bereits im Jahr 2001 die EDV-Dokumentation der Behandlung in allen niederösterreichischen Krankenanstalten zu verwirklichen.

Zwei Pilot-Projekte laufen schon: In allen niederösterreichischen Krankenhäusern wird versucht, im Bereich Chirurgie gemeinsam mit dem Berufsverband der Chirurgen bereits alle Behandlungen durch EDV zu dokumentieren. Auch im Bereich der Geburtshilfe wird ein solcher Versuch derzeit erprobt und soll Anfang 2001 bereits in der Praxis umgesetzt werden.


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