11.12.2000 | 00:00

13. NÖ-ERSTE-RIZ-Jugendpreis im Landhaus

Diesmal drei erste Preise vergeben

Im Landtagssaal von St.Pölten fand vergangenen Donnerstag die 13. Auflage des NÖ-Erste-RIZ-Jugendpreises statt. Die Spenden für diesen anerkannten Bewerb kamen vom Land Niederösterreich, von der „Erste Bank“ und der Wiener Städtischen, von der EVN, von den Sparkassen mit der Weinviertler Sparkasse, der Sparkasse Waidhofen an der Ybbs, der Kremser Bank und Sparkasse AG, der Sparkasse Amstetten, der Sparkasse Baden und der Wiener Neustädter Sparkasse, weiters von den NÖN, von den Stadtgemeinden Amstetten, Gänserndorf, Hollabrunn, Krems, Mistelbach, Waidhofen an der Ybbs und Wiener Neustadt. Gesamt warteten 320.000 Schilling auf gute Ideen.

Diese Anstrengung führte zu fast 80 Einreichungen, viele davon als selbstgestaltete WEB-Pages, e-mails, Multimedia-CD-ROMs und Videos. 61 Projekte wurden ausgearbeitet, 35 bei der Jury-Sitzung ausgewählt und bewertet. Im Mittelpunkt stand beim NÖ-ERSTE-RIZ-Jugendpreis traditionell „Der Mensch und seine Zukunft“. Welche Auswirkungen die neuen Technologien auf das Zusammenleben haben, wie die Berufe der Zukunft aussehen und wie der Lebensraum sich verändern wird, mit welchen Projekten sich das Verständnis der Menschen füreinander verbessern könnte – das waren Fragen der Jury unter dem Vorsitz von Dr. Friedrich Firneis von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Der erste Preis ging ex aequo mit je 25.000 Schilling als Preissumme an die Arbeiten „Il Giubileo 2000“ des Bundesgymnasiums Babenbergerring in Wiener Neustadt bzw. 12 Schüler mit Projektleiter Szilvia Biró, an „Wirtschaftliche Photovoltaikanlagen“, eine Einzelarbeit von Werner Spannbruckner von der HTBLA Hollabrunn, und an „Zukunft der Welternährung“ von Verena Ochs von der HLA Wiener Neustadt.

Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka meinte, gerade den Schulen und besonders den LehrerInnen sei herzlich zu danken, denn sie würden bei Preisbewerben als Motivator fungieren. Die Lehrerschaft Niederösterreichs sei sozusagen so etwas wie das Rückgrat in Bezug auf die Innovationsfähigkeit und die Fantasie.

Der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich, Adolf Stricker, hob hervor, dass man 1986 die Idee gehabt hätte, Förderung für junge Menschen zu betreiben. Ein ganz wesentlicher Beitrag zur Begabtenförderung sei eben der Jugendpreis, der von Wiener Neustadt aus sich sowohl in der Qualität als auch in seiner Dimension auf ganz Niederösterreich ausweitete.


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