07.12.2000 | 00:00

Volksbegehren-Einleitungsverfahren

„Ausverkauf von Wald und Wasser“: In NÖ 27.455 Unterschriften

Im Volksbegehren-Einleitungsverfahren „gegen den Ausverkauf von Wald und Wasser“ wurden in Niederösterreich 27.455 Unterschriften von Wahlberechtigten abgegeben. Gesamt kamen 67.950 Unterschriften zustande. Im nächsten Jahr solle das eigentliche Volksbegehren durchgeführt werden, wobei man an eine überparteiliche Plattform denke, sagte gestern Landeshauptmannstellvertreter Mag. Karl Schlögl bei einer Pressekonferenz im St.Pölten.

Die Bundesforste bekommen die Erlaubnis, 50.000 von 850.000 Hektar oder 8 Prozent der Fläche an Wald zu verkaufen, um dagegen Seen einzutauschen. Damit würden die Bundesforste aber in große Gefahr geraten, zum Defizitbetrieb zu werden, meinte Schlögl. Der Ausverkauf an Ausländer oder an an der Wirtschaft Interessierte drohe. Zudem wäre der Zutritt zu den Wäldern gefährdet. SP-Klubobmann Ewald Sacher ergänzte: In einem gemeinsamen Antrag der niederösterreichischen Landtagsparteien ÖVP, SPÖ und Freiheitliche (also außer den Grünen), der angenommen wurde, seien Eckpfeiler des Volksbegehrens enthalten. Zudem sei klar, dass etwa bäuerliche Betriebe nicht betroffen seien, wenn die Bundesforste ihren bisherigen Weg beibehielten.


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