05.12.2000 | 00:00

Prof. Franz Wlcek: Gedenkausstellung seiner Werke

Strommuseum in Ybbs zeigt Bilder

Rund ein Jahr nach seinem Tod ist Prof. Franz Wlcek in seiner Heimatgemeinde Ybbs an der Donau bei einer Gedenkausstellung mit seinen Bildern erneut präsent: Am Donnerstag, 7. Dezember, um 19 Uhr eröffnet im Strommuseum in Ybbs Landesrätin Christa Kranzl eine Schau mit zahlreichen Werken. Die Ausstellung ist vom 8. bis 31. Dezember an Freitagen, Samstagen und Sonntagen von 16 bis 19 Uhr, an Adventsamstagen und am 8. Dezember von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Wlcek wurde 1911 in Ybbs geboren und besuchte Volks- und Bürgerschule in Ybbs und die Gewerbliche Bundeslehranstalt in Mödling. Er lernte 1932 Josef Dobrowsky kennen, der ihn in seinen malerischen Bestrebungen förderte. Nach seiner Rückkehr aus der englischen Gefangenschaft setzte Wlcek seine Malstudien bei Prof. Gerda Matejka-Felden fort. 1949 trat er der Künstlervereinigung Wiener Kunsthalle bei. 1960 bekam er den Preis der Stadt Wien für Malerei, 1973 den Berufstitel „Professor“.

Wlceks Bilder zeigen seine Lebensfreude, seine Nähe zur Natur und zu den Menschen. Trotz der Anwendung verschiedenster Maltechniken ist in seinen Werken eines gemeinsam, nämlich Temperament und Spontanität. Seine Liebe galt der Landschaftsmalerei. Zeit seines Lebens ging die Experimentierfreudigkeit nicht verloren. Wlcek erfreute sich bis zu seinem Tod – er starb am 14. Dezember 1999 – ungebrochener Schaffenskraft. Seine Werke sind unter anderem im Besitz des NÖ Landesmuseums, des Kulturamtes der Stadt Wien, der Graphischen Sammlung Albertina und des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst. Aber auch im Philadelphia Museum und in der Privatsammlung Dr. Leopold befinden sich Bilder.


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