30.11.2000 | 00:00

Landesnervenklinik und Pflegeheim Mauer

Prokop: Organisatorische Trennung erfolgreich

Seit 1. Jänner 1999 gibt es in der Landesnervenklinik Mauer im Bezirk Amstetten auch ein eigenes Landes-Pensionisten und Pflegeheim, das mit seinen neuen, qualitativ hochwertigen Betreuungsangeboten wirtschaftlich auf der Überholspur ist. Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop konnte gestern eine eindrucksvolle Bilanz ziehen: „Das Pflegeheim hat insgesamt fünf Einheiten für Betreuung von Patienten mit psychiatrischen, geistigen und mehrfachen Behinderungen. Zusätzlich gibt es eine sogenannte Krisenintervention, wo Patienten mit leichter bis mittlerer intellektueller Behinderung bzw. mit sozialen Auffälligkeiten betreut werden, und ein Haus für Tagesaktivitäten.“ Die 150 Bewohner werden von 118 Mitarbeitern betreut. Außerdem wurde der Pavillon 2 (Kosten rund 80 Millionen Schilling) generalsaniert. Für Prokop war die organisatorische Trennung von Krankenhaus und Pflegebereich der richtige Weg: „Wir können so wesentlich besser auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen“.

Durch die Umstrukturierung sanken auch die Sozialhilfekosten wesentlich: So fielen 1999 im Heim über 62.000 Pflegetage an. Die Verpflegungskosteneinnahmen machten über 77 Millionen Schilling aus, 50,5 Millionen Schilling stammen aus Grundgebühren und knapp 27 Millionen aus Pflegegeldzuschüssen. Bei der Anwendung der Sozialhilfetarife im Krankenhaus wären Einnahmen von 117 Millionen Schilling zu erwarten gewesen. Für die Sozialhilfe bedeutete das eine Einsparung von über 39 Millionen Schilling. Für heuer ist ein Verpflegetagsergebnis von 81 Millionen Schilling zu erwarten.


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