23.11.2000 | 00:00

Als die Gerichte begannen, modern zu arbeiten

NÖ Institut für Landeskunde präsentiert neue Studien

In den Jahren nach der Revolution von 1848 wurden die Strukturen der österreichischen Justiz völlig erneuert, sie sind in den Grundzügen heute noch vorhanden. Der Nachweis wird in einem neuen Band des NÖ Instituts für Landeskunde erbracht, der am Mittwoch, 29. November, im Foyer des NÖ Landesarchivs der Öffentlichkeit präsentiert wird. Anlass zu dieser Buchpräsentation ist die Vollversammlung der NÖ Juristischen Gesellschaft, die in St.Pölten stattfindet. Die Präsentation wird Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer vornehmen.

Gerald Kohl, Assistent am Institut für österreichische und europäische Rechtsgeschichte der Universität Wien, ist der Verfasser der vorliegenden Untersuchung über die Anfänge des modernen Gerichtswesens in Niederösterreich. Die enge Verschränkung der Gerichtseinteilung mit der nach der Aufhebung der Grundherrschaften notwendig gewordenen politischen Gliederung des Landes machen dieses Buch auch für Nichtjuristen interessant. Enthalten ist ein umfangreicher Editionsteil mit Protokollen der Organisierungslandeskommission von 1853. Diese stellen eine landeskundliche und lokalhistorische Quelle ersten Ranges dar. Die Studie liefert außerdem eine regionale Grundlage für eine im Projektstadium befindliche Geschichte der neueren österreichischen Behördenorganisation.

Der illustrierte Band ist zum Preis von 350 Schilling beim NÖ Institut für Landeskunde erhältlich: Telefon 02742/200-6255 (Frau Höllerer) oder 3983 (Frau Zuba), Fax 02742/200-6550, e-mail: post.k2institut@noel.gv.at.


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