09.11.2000 | 00:00

Technologiezentrum in Wiener Neustadt eröffnet

Gabmann: Wiener Neustadt der Technologiestandort in NÖ

Im Nordosten Wiener Neustadts, im Gelände der „Civitas Nova“, wurde von Landesrat Ernest Gabmann und Sektionschef Dr. Norbert Rozsenich vom Bundesministerium für Innovation und Technologie gestern das Technologiezentrum eröffnet. Im Oktober 1999 war für diese zweite Stufe des Technologiezentrums – die erste war der Schwerpunkt Umwelttechnologie mit binnen kürzester Zeit vermieteten Flächen – Baubeginn. Die Baukosten betrugen 106 Millionen Schilling. Vom Land Niederösterreich wurden 31 Millionen Schilling übernommen, vom Bund 22,5 Millionen, von der Stadt Wiener Neustadt 10 Millionen und mit ERP-Krediten 14,3 Millionen. 28,2 Millionen Schilling wurden durch Fremdkapital aufgebracht.

Auch die zweite Stufe ist bereits zu 95 Prozent vergeben und beherbergt nun Projekte des Austrian Research Centers Seibersdorf und der TU Wien, weiters die FOTEC GesmbH mit einem Reinraumprojekt, die durch Klimatisierung und Luftgüte dort produzierende Maschinen und Produkte begünstigen. Auch das Softwareunternehmen MICOM, Bereiche der Lebenshilfe Niederösterreich und als Hauptmieter das K-plus-Zentrum für Angewandte Elektrochemie ECHEM mit allein rund 1.000 Quadratmetern Fläche sind zu nennen. Das K-plus-Zentrum arbeitet in der Oberflächentechnik, in der Energiespeicherung und im Bereich der Umwelt und Gesundheit, es wird von rund 30 namhaften in- und ausländischen Industrieunternehmen betrieben und soll mehr als 40 Mitarbeitern hochwertige Arbeitsplätze bieten.

In Niederösterreich arbeite man laufend an der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um das Land zu einer der Top-ten-Regionen Europas zu machen, sagte Landesrat Ernest Gabmann in seiner Eröffnungsrede. Mit Hilfe des Landes Niederösterreich und besonders der Eco Plus sei bereits viel umgesetzt worden. So seien schon in kurzer Zeit die bisherigen Räumlichkeiten des Technologiezentrums zu klein geworden. Bei einem Besuch einer Wirtschaftsdelegation in Kalifornien habe man zahlreiche interessante Erfahrungen über die Rahmenbedingungen und Trends der Technologieentwicklung gewonnen. Zudem sei es zu einem Studentenaustausch zwischen Kalifornien und Niederösterreich gekommen. Auch seien zwei der fünf in der letzten Runde ausgewählten Kompetenzzentren in Niederösterreich angesiedelt, nämlich K-plus ECHEM im Technologiezentrum und ein weiteres Standbein, das im Entstehen sei. Wiener Neustadt habe sich mittlerweile zweifellos zu dem Technologiestandort in Niederösterreich entwickelt, was verschiedenste erfolgreiche Projekte und die Ansiedlung zahlreicher Betriebe beweisen.

Wiener Neustadts Bürgermeisterin Traude Dierdorf bemerkte, dass in Wiener Neustadt ein innovativer Schritt gelungen sei, wie zahlreiche Projekte wie etwa die Fachhochschule mit der höchsten Anzahl von Studenten zeigen. Ein wirtschaftliches Zentrum sei hier entstanden, nicht nur für die Stadt, sondern für ganz Niederösterreich.


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