03.11.2000 | 00:00

EU stimmt Programmplanungsdokument 2000 – 2006 zu

Sobotka: Aufwärtsentwicklung strukturschwächerer Landesteile

Die EU-Kommission hat dem „Einheitlichen Programmplanungsdokument (EPPD) für Ziel 2 Niederösterreich 2000 – 2006“ einschließlich Übergangsunterstützung sowie zugehörigen Finanzierungsplänen zugestimmt. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka hält dazu fest, dass das vorliegende Programm mit Unterstützung durch die EU eine Aufwärtsentwicklung der strukturschwächeren Landesteile sicherstellen soll. „Dadurch soll der Standort Niederösterreich im Wettbewerb der Regionen Europas gestärkt werden. Das Programm leistet außerdem einen Beitrag dazu, dass die Grenzregionen Niederösterreichs die Herausforderungen und Anpassungsprobleme im Zuge der bevorstehenden Erweiterung der EU besser bewältigen können“, so Sobotka.

Das Programm wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Ausmaß von 2,438 Milliarden Schilling kofinanziert, davon entfallen 2,052 Milliarden Schilling auf die Ziel 2-Gebiete und 386 Millionen Schilling auf die Gebiete mit Übergangsunterstützung. An nationalen öffentlichen Mitteln werden 2,104 Milliarden Schilling, davon vom Land Niederösterreich 902 Millionen Schilling, bereitgestellt.

Der Maßnahmenplan des Programms besteht aus den fünf Schwerpunkten „Mobilisierung endogener Potentiale der Regionalentwicklung“, „Wirtschaftsnahe Infrastruktur, regionale Leitprojekte“, „Entwicklung von Gewerbe/Industrie, Innovation/Technologie", „Entwicklung von Tourismus und Freizeitwirtschaft“ sowie „Technische Hilfe für die Programmumsetzung“.


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