09.03.2018 | 11:17

2017 löste Regionalförderung 55 Millionen Euro Investitionen aus

Bohuslav: Regionen nützen wirtschaftliche Chancen

Nun stehen die Zahlen fest: Im Vorjahr hat die NÖ Landesregierung 126 ecoplus Regionalförder- und LEADER-Projekte beschlossen und damit Investitionen von etwas mehr als 55 Millionen Euro in Niederösterreichs Regionen ausgelöst. „Die ecoplus Regionalförderung ist das wichtigste Instrument der regionalen Entwicklung, das wir in unserem Bundesland haben. Die Investitionen, die durch diese Förderungen Jahr für Jahr ausgelöst werden, schafften und sicherten allein 2017 rund 500 Arbeitsplätze in Niederösterreich“, zieht Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav Bilanz über das Regionalförderprogramm im Jahr 2017.

„Die Regionalförderung förderte 2017 unter anderem Investitionen in die Neugestaltung der Bewegungs- und Aufenthaltszone in Tulln unter dem Titel Gartensommerschau 2018, die Errichtung des Technologie- und Forschungszentrums Seibersdorf, eine neue Sommerattraktion mit dem Schwerpunkt Almerlebnis und Klettern am Hochkar und die Errichtung des Golfresort Linsberg in Lanzenkirchen. Die aktuelle Bilanz zeigt: Das Ziel, den ländlichen Raum zu stärken, wird weiterhin erfüllt. In Niederösterreichs Regionen wären viele Leuchtturmprojekte im Bereich Technologie und Tourismus nicht verwirklicht worden, gäbe es mit der Regionalförderung nicht einen starken Partner“, unterstreicht Bohuslav.

Die Regionalförderung unterstützt Gemeinden, Initiativen und Vereine bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich wichtiger Infrastrukturprojekte seit nunmehr 30 Jahren. Dabei reicht das ecoplus Dienstleistungsangebot von der Beratung bis zur Förderabwicklung. Und auch das LEADER-Programm als Teil der Regionalförderung lief 2017 auf Hochtouren. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union zur Förderung innovativer Strategien in ländlichen Regionen. 18 Regionen nehmen in Niederösterreich am Programm teil. Hierbei ist ecoplus die maßgebliche Förderstelle für die nicht-landwirtschaftlichen Maßnahmen. Durch Mittel aus dem EU-Programm wurden unter anderem zahlreiche radtouristische Projekte gefördert, die Sanierung der Elisabethwarte auf dem Plattenberg bei Kürnberg abgeschlossen, das kulinarische Kooperationsprojekt „Sooo gut schmeckt die Bucklige Welt“ vorangetrieben oder die Inszenierung des Nebelsteins im Waldviertler Grenzland gefördert.

„Unverzichtbar ist bei allen diesen Projekten: Die Ideen und die Initiativen kommen aus den Regionen und werden von den Projektpartnern in den Regionen umgesetzt. Schließlich wissen die Menschen vor Ort am besten, wo Impulse gefragt sind und wo der Schuh drückt“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Nähere Informationen bei der Wirtschaftsagentur ecoplus unter 02742/9000-19616, Andreas Csar, E-mail a.csar@ecoplus.at, bzw. beim Büro LR Bohuslav unter 02742/9005-12322, Christoph Fuchs, E-Mail c.fuchs@noel.gv.at, www.ecoplus.at.

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