19.10.2000 | 00:00

„Zwei Herzen im Dreivierteltakt“

Premiere der Stolz-Operette in Stadttheater Baden

Anlässlich des 120. Geburtstages und des 25. Todestages von Robert Stolz wird ab 28. Oktober im Stadttheater Baden – eines der Theater, die dem großen Meister im Jubiläumsjahr die Ehre erweisen – um 19.30 Uhr die Operette „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ gezeigt. Bereits drei Jahre vor ihrer Bühnentaufe wurde diese Operette mit ungeheurem Erfolg verfilmt, allein in New York stand der Kinofilm mehr als ein Jahr lang ununterbrochen auf dem Programm.

Robert Stolz bekam den Auftrag, die Musik zu dem ersten europäischen Musikfilm „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ zu komponieren. Spontan schrieb Stolz die Titelmelodie auf die Rückseite der Speisekarte des Kempinski-Restaurants am Kurfürstendamm und begründete mit dem gleichnamigen Walzer endgültig seinen Ruhm als Walzerkönig. Aus diesem Erfolg heraus ergaben sich über 100 Tonfilme, zu denen Robert Stolz die Musik schrieb.

Thematisch steht die Entstehung einer neuen Operette, die die beiden Liberettisten Nicki und Vicki geschrieben haben und Kapellmeister Anton Hofer komponiert hat, im Mittelpunkt des Geschehens, insbesondere wird der Komposition des Walzers „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ eine zentrale Bedeutung beigemessen. Damit wird die Handlung zunächst in das Theater- und Künstlermilieu gestellt, bevor sie mit einer privaten Verwicklung verbunden wird. Die Proben zu der neu entstehenden Operette bilden die typischen „Theater auf dem Theater“-Szenen. Ein Höhepunkt entsteht, wenn sich der musikalische berufliche Handlungsstrang mit der privaten Linie trifft: Die Soubrette Hedi und Kapellmeister Hofer sind zusammen, in dieser Zweisamkeit und ihrer Gegenwart entsteht der Walzer „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“.

Für diese erste Produktion der Wintersaison übernimmt Volksopern-Starregisseur Robert Herzl – nun bereits zum dritten Mal – die Regie am Stadttheater. Doch auch die Besetzung dieser sehr witzig inszenierten und mit wunderschönen Melodien versehenen Operette kann sich sehen lassen, u.a. Kammersänger Heinz Holecek, Franz Suhrada, Stephan Paryla-Raky, Martina Dorak u.v.m.


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