17.10.2000 | 00:00

Stadt hilft Kindern aus Krisenregionen

Drei junge Patienten wurden heuer im KH Krems behandelt

Der 9-jährige Shir Shah aus Afghanistan leidet an chronischen Knocheneiterungen. In seiner Heimat gibt es jedoch keine Möglichkeit zur medizinischen Behandlung. Shir hatte aber Glück: Auf Einladung der Stadt Krems wurde der Bub nun sieben Wochen lang in der Kinderabteilung des Krankenhauses behandelt. Das Friedensdorf International in Deutschland, das Kindern in Kriegs- und Krisengebieten hilft, stellte den Kontakt her. Dorthin konnte Shir jetzt zurückkehren. Vier Monate wird er dort bleiben, bevor er wieder in seine Heimat reist. „Für diese Zeit wurde ein Rehabilitationsplan ausgearbeitet, und vor der Rückkehr nach Afghanistan werden wir in Krems eine Nachkontrolle durchführen“, erklärt der Primarius der Kinderabteilung, Dr. H. Andrew Zaunschirm.

Neben der medizinischen Behandlung, die von der Kinderabteilung in Zusammenarbeit mit der Orthopädischen Abteilung durchgeführt wurde, hat Shir auch viel gelernt und besonders eifrig seine Deutschkenntnisse verbessert. Vor ihm wurden heuer schon zwei Kinder aus Krisengebieten im Kremser Krankenhaus behandelt und die gesamten Spitalskosten von der Stadt getragen.

Rückfragen: Doris Denk, Pressestelle der Stadt Krems, 3500 Krems, Obere Landstraße 4, Telefon 02732/801 222, Fax 02732/801 224, e-mail: doris.denk@krems.gv.at, www.krems.gv.at.


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