11.10.2000 | 00:00

„In NÖ darf es niemand geben, der diesen Winter frieren muss“

Pröll und Prokop präsentieren NÖ Heizkostenzuschuss

Unmittelbar nach der gestrigen Regierungssitzung präsentierten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop in St.Pölten einen Heizkostenzuschuss, mit dem das Land Niederösterreich die seit dem Vorjahr um rund drei Schilling pro Liter gestiegenen Heizöl-Preise für Bezieher niedriger Einkommen abfedern möchte.

„In Niederösterreich darf es niemand geben, der diesen Winter frieren muss“, betonte dabei Pröll. Der Heizkostenzuschuss sei ein konkretes Beispiel dafür, dass das Ziel, das Land zu einer „Insel der Menschlichkeit“ auszubauen, kein Schlagwort ist. Die guten Wirtschaftsdaten versetzten das Land in die Lage, dafür zu sorgen, dass sozial Schwächere nicht auf der Strecke blieben. Mit einer raschen Umsetzung der Aktion erwartet sich der Landeshauptmann, dass die Gelder noch vor Weihnachten ausbezahlt werden.

Prokop freute sich über den harmonisch, rasch und rechtzeitig vor der Heizperiode herbeigeführten Beschluss des einmaligen Heizkostenzuschusses an sozial Bedürftige. Die Antragstellung soll bürgernah und unbürokratisch bei den jeweiligen Gemeinden in der Zeit ab 3. November bis Ende November erfolgen. Insgesamt rechnet Prokop mit rund 82.000 Menschen, die in Niederösterreich Anspruch auf den von Bund und Land finanzierten Heizkostenzuschuss über 1.000 Schilling haben, Bund und Land stellen dafür jeweils 41 Millionen Schilling zur Verfügung.

Der Heizkostenzuschuss wird an sozial Bedürftige mit Einkommen unter 8.312 Schilling monatlich gewährt, im Konkreten für Mindestpensionisten, Arbeitslose und Notstandshilfeempfänger, junge Mütter, die Karenzgeld beziehen, sowie einkommensschwache Familien mit Kleinkindern, die Anspruch auf die NÖ Familienhilfe haben. Bei Ehepaaren in Lebensgemeinschaften beträgt die Einkommensgrenze für den Heizkostenzuschuss 11.859 Schilling, für Kinder erhöht sich die Einkommensgrenze um 885 Schilling pro Monat. Eine Härteklausel soll zudem Familien mit vielen Kindern zugute kommen.

Informationen zum NÖ Heizkostenzuschuss gibt es unter der Telefonnummer 02742/200-3244 oder im Internet unter post.f3heizkosten@noel.gv.at.


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