10.10.2000 | 00:00

„Milch vom ultrablauen Strom“

Querschnitt durch österreichische Gegenwartskunst

Die Kunsthalle Krems zeigt vom 15. Oktober bis 26. November einen umfassenden und repräsentativen Querschnitt durch die österreichische Kunst der Gegenwart. Titel dieser Schau ist „Milch vom ultrablauen Strom – Strategien österreichischer Künstler 1960 – 2000“, Kurator ist Wolfgang Denk. Die Ausstellung beginnt in Krems und wandert in der Folge nach Warschau, Prag und Budapest.

Die Schau widmet sich herausragenden aktuellen Werken der jüngeren Künstlergeneration und präsentiert in einem erzählerischen Parcours entscheidende Aspekte der österreichischen Kunst seit 1960. Es geht um anerkannte „Fixsterne“ der internationalen Kunstwelt wie Arnulf Rainer, Hermann Nitsch und Franz West, aber auch um Advantgarde-Pioniere wie Peter Kubelka und andere. Vertreten sind 200 Hauptwerke von 40 Künstlerinnen und Künstlern. In fünf Stationen wird Bedeutung und Zusammenhang jeder einzelnen Kunstrichtung erlebbar gemacht. Neue künstlerische Technologien wie Film und Video stehen neben Fotografie und Malerei.

Eines der größten, aber auch umstrittensten Ereignisse der internationalen Gegenwartskunst der letzten Jahre, das Sechs-Tage-Spiel des Orgien Mysterien Theaters von Hermann Nitsch, wird auszugsweise auf einer Großbildleinwand gezeigt. Den Körper als Bedeutungsträger thematisieren auf unterschiedliche Weise Valie Export, Günter Brus, Arnulf Rainer, Rudolf Schwarzkogler und Maria Lassnig. Gezeigt wird auch die „neue wilde Malerei“ von Hubert Schmalix und anderen, präsentiert werden auch digitale Kunsttechnologien wie jene von Peter Kogler.

Die Eröffnung findet am Samstag, 14. Oktober, um 15 Uhr in der Minoritenkirche Stein statt, die Schau wird bis 26. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr gezeigt. Ein umfangreicher Katalog ist in Vorbereitung.


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