09.10.2000 | 00:00

Schoberbergers „Begegnungen am Wegesrand“

Ausstellung von Pflanzenaquarellen in der „Galerie in der Brücke“

Die Darstellung von Pflanzen zu naturwissenschaftlichen Zwecken beschäftigte viele Maler, darunter auch große Meister wie Albrecht Dürer, Friedrich Gauermann und Rudolf von Alt. Dass es auch heute noch bedeutende Vertreter dieses Genres gibt, beweist Barbara Schoberberger, eine Mostviertler Hausfrau, die seit mehr als 20 Jahren Pflanzenaquarelle, fallweise auch für die naturwissenschaftliche Abteilung des NÖ Landesmuseums, malt und damit viel Erfolg hat. Am 17. Oktober um 15 Uhr eröffnet Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop in der „Galerie in der Brücke“ (im Übergang zwischen Regierungsgebäude und Haus 1a des Regierungsviertels St.Pölten) die Ausstellung „Begegnung am Wegesrand – Pflanzenaquarelle von Barbara Schoberberger“.

Die Künstlerin wurde 1948 in Annaberg, Gemeinde Bergland, Mostviertel, geboren und entdeckte schon in ihrer Kindheit die Liebe zur Natur. Sie begann während der Pflichtschulzeit, sich autodidaktisch mit den verschiedensten Techniken der Malerei zu beschäftigen, ihre Vorbilder waren alte Meister wie Dürer und Daffinger. Sie wurde zunächst Verkäuferin und arbeitete anschließend als technische Zeichnerin. 15 Jahre lang zog sie sich ins Familienleben zurück, betrieb das Malen nebenbei und hatte bei diversen Ausstellungen beachtliche Erfolge. Sie leitete zahlreiche Kurse im Fach „Bauernmalerei“ und erhielt von der naturwissenschaftlichen Abteilung des NÖ Landesmuseums Aufträge. Vor wenigen Jahren begann sie auch handgeschöpftes Büttenpapier selbst herzustellen, wobei sie reale Teile von Pflanzen mit einschloss und damit besondere Wirkungen erzielte. Schoberberger arbeitete auch als Buchillustratorin und gestaltete Heilpflanzenkalender. Sie stellt in ganz Niederösterreich aus und verkauft ihre Bilder in alle Welt.

Die Ausstellung ist vom 18. Oktober bis 29. November Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr zugänglich.


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