04.10.2000 | 00:00

Raiffeisen Diana-Haus: Ein gutes Stück Wien wiedereröffnet

Pröll: „Gemeinsamkeiten Wien – NÖ dokumentieren sich hier“

Das traditionsreiche Dianabad in Wien-Leopoldstadt ist im Verbund mit dem neuen Raiffeisen Rechenzentrum wiedererstanden. Der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl eröffnete heute früh gemeinsam mit dem niederösterreichischen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das neue Haus, das für Häupl „ein gutes Stück Wien“ und für Pröll „ein gutes Stück niederösterreichische Leistungsfähigkeit“ repräsentiert. Mit einem Kostenaufwand von 620 Millionen Schilling wurde an der Stelle des alten Dianabades ein 66 Meter hohes, 19 Stockwerke umfassendes Haus errichtet, das in nur zweijähriger Bauzeit fertiggestellt werden konnte. Im Haus befinden sich das neue Dianabad, ein hochmodernes „tropisches Schwimmparadies“ mit großzügigem Wellness-Bereich und das Raiffeisen-Rechenzentrum. Insgesamt gibt es im Haus 600 Arbeitsplätze. Größter Investor ist die Raiffeisenbank Niederösterreich-Wien, der Anteil niederösterreichischer Firmen an der Wertschöpfung war überaus groß.

„Es ist gelungen, hier wirklich die historische Kontinuität zu wahren und ein neues Dianabad für die Wiener und Niederösterreicher zu errichten, das würdig an die Tradition der Vorgängerbauten (insgesamt vier seit 1805) anknüpft“, meinte Dr. Michael Häupl. Der Mut zur Gemeinsamkeit habe sich gelohnt. „Mit diesem Bau wurde ein gutes Stück niederösterreichische Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Hier dokumentiere sich die Gemeinsamkeit der Bundesländer. Und in Anspielung an das Dianabad: „Die Freundschaft zwischen Wien und Niederösterreich wird sicherlich nicht baden gehen, wie dieses Beispiel zeigt.“ Nicht nur die Wiener, auch die Niederösterreicher mögen vom Angebot des neuen phantastischen Erlebnisbades und von den Möglichkeiten der Raiffeisen-Organisation Gebrauch machen, hob Pröll hervor.


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