04.10.2000 | 00:00

Bauer: Bilanzpressekonferenz zum Abschied

„Herzeigbarer Rückblick“ in seinem Ressort

Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer gab gestern Nachmittag nach seiner letzten Regierungssitzung vor Journalisten in St.Pölten eine Bilanzpressekonferenz, die dem unmittelbar bevorstehenden Ausscheiden aus der Landespolitik – morgen, Donnerstag stellt sich sein Nachfolger Mag. Karl Schlögl der Wahl – gewidmet war. Einen „herzeigbaren Rückblick“ für die Zeit von April 1998 bis Oktober 2000, in denen er zum zweiten Mal Mitglied der NÖ Landesregierung war, nannte Bauer diese Bilanz. Er sei immer bemüht gewesen, gute Sachpolitik zu machen, und habe auf diese Weise auch Anerkennung für seine Arbeit gefunden. Auch seine neue Funktion – er wechselt in die Bundespolitik – sei ungemein interessant. Bauer hob auch die gute Zusammenarbeit mit den Regierungsmitgliedern der ÖVP hervor.

Bauer ging besonders auf seine Leistungen in der Gesundheitspolitik ein, wo besonders das neue NÖ Krankenanstaltengesetz, die Festlegung von fünf Versorgungsregionen der Krankenhäuser und die Schaffung von Verbünden und Verbänden wie etwa dem „Waldviertel-Klinikum“ zwischen Horn, Eggenburg und Allentsteig zu erwähnen ist. Besonders erfreut zeigte sich Bauer über die erst jüngst abgeschlossene Nacht-Ärztebereitschaft an Wochentagen mit dem Notruf 141 oder – schon etwas zurückliegend – die sechs „Stroke Units“ in Niederösterreich, also die Schlaganfall-Akutbehandlung in den Spitälern. Der Ausbau der Krankenanstalten, wo fünf Milliarden Schilling mittelfristig eingesetzt werden müssen, gehe zügig weiter.

Jugendwohlfahrt sei das Bemühen, möglichst wenige Kinder in Heimen unterbringen zu müssen, sagte Bauer weiter. Im Naturschutz hob er besonders die letzten Erfolge wie den Schutz für die Stockerauer Au oder die Lainsitzniederung bei Gmünd hervor. Im Tierschutz sei durch die Tatsache, dass die Einigung über die Tierheime erreicht wurde, fast Unglaubliches bewegt worden. In Niederösterreich verbreite sich eben die Kenntnis, dass nicht nur für die Menschenrechte etwas getan werden müsse, sondern auch für die Tierrechte. Zum Hochwasserschutz betonte der Landeshauptmannstellvertreter, hier sei nicht nur die Errichtung von Dämmen wesentlich, sondern man müsse auch Räume zur Verfügung stellen, um die Fluten „austoben“ zu lassen.


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