29.06.2007 | 18:10

Abfallwirtschaftliche Erhebung liegt vor:

Müllvermeidungsmaßnahmen notwendig

Die abfallwirtschaftliche Erhebung, die als Grundlage für die Erstellung des NÖ Abfallwirtschaftsberichtes 1999 dient, ist fertig. Erste Erkenntnis: In Niederösterreich ist die Gesamtabfallmenge um 6,3 Prozent angestiegen. „Das bedeutet für uns, noch mehr Augenmerk auf die Müllvermeidung zu legen“, betonte Landesrat Wolfgang Sobotka heute. Entsprechende Maßnahmen sollten im Rahmen der Müllvermeidungs-Aktion „Sei g’scheit, vermeid“ intensiviert werden.

Von der Bevölkerung gut angenommen wird die Sammlung der Altstoffe. Die Altstoffsammlung ist immerhin um 6 Prozent gegenüber 1998 gestiegen. Die größte Steigerung ist im Bereich Altpapier mit 9,2 Prozent zu verzeichnen. Die biogenen Abfälle weisen ein Plus von 8,3 Prozent auf. Auch der Sperrmüll kann mit fast 11 Prozent mehr punkten. „Diese Zahlen zeigen uns, dass die Bevölkerung die Mülltrennung sehr ernst nimmt“, unterstreicht Sobotka.

In absoluten Zahlen beträgt das Gesamtabfallaufkommen 576.982 Tonnen Müll. Davon machen der Restmüll 205.204 Tonnen, die Altstoffe 197.065, der Sperrmüll 59.492 und die Problemstoffe 5.470 Tonnen aus. Jeder Niederösterreicher produzierte im vergangenen Jahr durchschnittlich 379 Kilogramm Abfall.

Alle aktuellen Zahlen sind auch bereits auf der Internet-Seite des Landes unter http://www.noe.gv.at/umwelt/abfall.htm zu finden.

Der Abfallwirtschaftsbericht wird voraussichtlich noch im Herbst veröffentlicht.

Nähere Informationen: Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung, Telefon 02742/200-4326, Dr. Theresia Jugovits.


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